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Afrika-Cup: Final-Eklat! Senegal verlässt Spielfeld - und holt nach irrwitzigem Fehlschuss von Marokko den Titel
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Update 19/01/2026 um 10:17 GMT+1 Uhr
Drama, Chaos und unwürdige Szenen: Der Triumph des Senegal beim Afrika-Cup ist von Protesten und Ausschreitungen überschattet worden. Beim 1:0 (0:0) nach Verlängerung riss das Team um Nicolas Jackson und Sadio Mané die untröstlichen Gastgeber Marokko aus allen Träumen, nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit schien sogar ein Abbruch des Finals möglich.
Protest-Eklat und Panenka-Fehlschuss: Senegal holt Titel nach irrem Finale
Quelle: Perform
Senegals Trainer Pape Thiaw hatte seine Spieler nach der strittigen Entscheidung vom Feld beordert, auf den Tribünen in Rabat brach Chaos aus.
Senegals Fans wollten auf den Platz stürmen, Sicherheitskräfte verhinderten dies. Erst 20 Minuten nach dem Elfmeterpfiff durfte Marokkos Brahim Díaz antreten - und er chippte den Elfmeter halbhoch und ohne jede Wucht in die Arme von Edouard Mendy, der sein Team in die Verlängerung rettete.
Dort schoss Pape Gueye (94.) den Senegal mit einem Traumtor zum zweiten Triumph beim Afrika-Cup nach 2022. Die Marokkaner müssen dagegen weiter warten, vor 50 Jahren holten sie ihren einzigen Titel.
"Wir haben alles gegeben, wir haben nicht betrogen. Senegal ist Afrikameister, und wir sind überglücklich", sagte Gueye, Mittelfeldspieler beim spanischen Erstligisten FC Villarreal.
Díaz hätte die quälend lange Wartezeit beenden können, doch im wohl wichtigsten Moment seiner Karriere versagten die Nerven. Der Profi von Real Madrid war unmittelbar vor Schluss im Strafraum zu Boden gefallen, Schiedsrichter Jean-Jacques Ndala gab den Strafstoß nach Sichtung der Videobilder.
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Auf den Rängen brach nach dem Elfmeterpfiff für Marokko Chaos aus
Fotocredit: Getty Images
Senegals Trainer schickt seine Spieler vom Platz
Thiaw witterte Betrug und schickte seine Spieler vom Platz, erst Mané sorgte dafür, dass noch Vernunft einkehrte und Senegals Spieler das Finale fortsetzten. Der Schaden für den afrikanischen Fußball war da bereits angerichtet.
Für Marokko, das 2004 im Finale gegen Tunesien verloren hatte, sollte es beim Heimspiel endlich klappen mit dem Titel: Die so starke Generation mit den Topstars Achraf Hakimi von Paris Saint-Germain und Díaz hatte schließlich bereits bei der WM in Katar für Furore gesorgt.
Und auch beim Turnier im eigenen Land lief es bis dato hervorragend, erst im Halbfinale hatte Marokko dank Elfmeterkiller Bono den Mitfavoriten Nigeria ausgeschaltet.
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Brahim Diaz chippt den Elfmeter halbhoch und ohne jede Wucht in die Arme von Edouard Mendy
Fotocredit: Getty Images
Schiedsrichter pfeift Senegals vermeintliches Siegtor ab
Im Finale sahen die Fans bis zur Nachspielzeit ein ausgeglichenes Spiel und dann den ersten großen Aufreger: Schiri Ndala pfiff nach einem vermeintlichen Foulspiel von Abdoulaye Seck ab, unmittelbar darauf köpfte Senegals Moussa Niakhate (90.+2) ein.
Der Treffer zählte nicht, der Videoassistent durfte die Situation laut Regelwerk nicht überprüfen. Kurz darauf entschied Ndala auf der Gegenseite auf Elfmeter, und das Chaos brach los.
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(SID)
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Senegal reagiert auf Final-Chaos - Mané: "Lieber Niederlage als Abbruch"
Quelle: Perform
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Prügelnde Journalisten sorgen für Abbruch von Senegal-PK
Quelle: Perform
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