"Kein Fairplay" von Real Madrid und Vinícius Júnior: Torhüterin Almuth Schult fordert Konsequenzen nach Ballon d'Or
Publiziert 01/11/2024 um 09:52 GMT+1 Uhr
Für die frühere Nationaltorhüterin Almuth Schult sollte das Verhalten der Spieler von Real Madrid, insbesondere jenes von Vinícius Júnior, Konsequenzen haben. Es sei "kein Fairplay", dass sie der Ballon-d'Or-Verleihung aus Eitelkeit fernblieben. Sie könne sich Sanktionen zum Beispiel bei Heimspielen des Klubs vorstellen, wie die 33-Jährige in ihrem Podcast "Almuths Pausen-T" sagte.
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Quelle: Perform
Schult erklärte in ihrem Podcast: "UEFA und FIFA proklamieren immer sehr, sehr viel Fairplay. Für mich ist das kein Fairplay."
Da die Profis von Real Madrid vor der Verleihung ahnten, dass der Hauptpreis nicht an ihren Stürmer Vinícius Júnior gehen würde, blieben sie geschlossen der Veranstaltung fern. Dafür erntete der Klub im Nachhinein viel Kritik. In einem Statement hieß es, Real Madrid sei "nicht respektiert" worden.
Schult weiter: "Die sollen ein Vorbild sein in der Gesellschaft und ich würde mir tatsächlich wünschen, dass es irgendeine Sanktion gibt, weil es für mich keinen greifbaren Grund gibt, warum das abgesagt wurde - außer Eitelkeit."
Die aktuell in der US-Frauen-Liga bei Kansas City Current spielende Keeperin plädierte etwa für ein Heimspiel ohne Zuschauer.
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