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Mario Götze vom FC Bayern schmeckt Sushi in China? Oder doch in Japan? - Spott für eine Halbwahrheit
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Publiziert 19/07/2015 um 09:04 GMT+2 Uhr
War das jetzt ein stilechter Möller, den Mario Götze da vom Stapel gelassen hatte? Götze wurde mit "Sushi-Gate" zum Gespött im Internet. Hatte der Profi des FC Bayern also tatsächlich China mit Japan verwechselt und sich in kulinarischer Geografie verlaufen? Ist der Spott über die Sushi-Aussage berechtigt? - Ganz klar: Nein!
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Am Rande der China-Reise des FC Bayern soll Mario Götze in einem Interview das hier gesagt haben:
Das erinnerte ein wenig an das Bonmot eines Andy Möller, der einst selbstbewusst erklärte:
Und prompt brachen Hohn und Spott in den "sozialen" Medien über Mario Götze herein. Ein paar moderatere Reaktionen:
Aber die Sache hat zwei Haken. Und das liegt weniger an Mario Götze, als vielmehr an der Tatsache, dass es sich hier im wahrsten Sinne des Wortes nur um die halbe Wahrheit handelt. Es wurde nämlich nur die Hälfte des Götze-Zitats zitiert. In Wahrheit hatte der 23-Jährige nämlich erklärt:
Bei dieser Aussage bleibt nicht mehr viel Angriffsfläche für Gespött. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten bestenfalls für versierte Fachexperten und Volkskundler.
Aber dieses Wissen dürfte selbst den meisten Sozial-Media-Spöttern neu sein. Im Gegensatz zu Wikipedia:
So schaut's wohl aus.
Hat man also - nicht nur Mario Götze - wieder mal was gelernt. In vielerlei Hinsicht:
Denn die Dinge sind eben nicht immer so, wie sie scheinen. Und erstens kommt es anders. Und zweitens, als man denkt...
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