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"Am A**** lecken!" Westermann lässt Dampf ab
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Publiziert 07/03/2015 um 21:45 GMT+1 Uhr
Erst legte Heiko Westermann die Dortmunder Tormaschine Pierre-Emerick Aubameyang in Ketten, dann knöpfte sich der Verteidiger des Hamburger SV seine Kritiker mit einer kleinen Wutrede vor. "Die Kritiker und Idioten, die meinen, den Fußball erfunden zu haben, können mich mal am Arsch lecken", sagte Westermann nach dem torlosen Remis gegen Borussia Dortmund.
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Angesichts seiner gelungenen Rückkehr in die Startelf nahm Westermann kein Blatt vor den Mund: "Ich war immer hier und habe meinen Arsch hingehalten. Ich lasse mir nicht meinen Namen kaputtmachen."
Tatsächlich gehörte Westermann gegen den BVB zu den besten seines Teams. Der Defensiv-Allrounder, der in der Hansestadt häufig für seine schwankenden Leistungen kritisiert wird, räumte gegen die mit Stars gespickte BVB-Offensive ab, was es abzuräumen gab. Zunächst verteidigte der 31-Jährige auf der linken Außenbahn, nach der Verletzung von Kapitän Johan Djourou wechselte er nach innen und bot eine starke Leistung.
Zinnbauer lobt Westermann
"Er hat ein richtig gutes Spiel gemacht", lobte HSV-Trainer Joe Zinnbauer, der ihn zuletzt auf der Bank schmoren gelassen hatte. Der Ritterschlag kam dann aber vom Gegner, genauer gesagt von Dortmunds Coach Jürgen Klopp. "Wenn er heute nicht spielt, stehen wir zweimal allein vor dem Tor. Er ist der einzige Innenverteidiger vom HSV, der die Schnelligkeit für Aubameyang hat. Er läuft ihn zweimal ab", sagte Klopp anerkennend.
Westermann, der seit fünf Jahren für den HSV spielt und mit seinem Spitznamen HW4 zuletzt auch als Rapper für Schlagzeilen sorgte, dürfte die Komplimente mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Sein Vertrag in der Hansestadt läuft im Sommer aus - bessere Argumente für eine Verlängerung als seine Leistung gegen die Borussia gibt es kaum.
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