Bundesliga-Elf der Woche - Redaktion vs. User: Übliche Verdächtige und drei Exoten

Der 3. Spieltag der Bundesliga ist Geschichte. Einige Akteure ragten wieder heraus. Vergleicht die Eurosport-Elf der Woche mit dem Auswahl-Team der User ganz unten in dieser Story.

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Fotocredit: Eurosport

TOR:
Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Die "Fohlen" kassierten beim 1:2 in Bremen die dritte Pleite im dritten Spiel - am Schweizer Keeper lag es nicht. Chancenlos bei zwei Standard-Gegentoren, ansonsten sicher und souverän, auf der Linie wie in der Strafraumbeherrschung. Überragend die Reaktion gegen Fin Bartels, als er lange stehen blieb und dann einen seiner besten Reflexe auspackte.
ABWEHR:
Markus Suttner (FC Ingolstadt): Im System der "Schanzer" bereits bestens integriert. Suttner spielte links hinten solide und ohne große Fehler. Offensiv ist der Österreicher eine Belebung, einen Freistoß setzte er an die Latte.
David Alaba (FC Bayern): Musste gegen Bayer Leverkusen aufgrund der dünnen Personaldecke in der Innenverteidigung ran. Machte seine Sache mehr als gut und glänzte durch seine überlegte Spieleröffnung und ein cleveres Stellungsspiel.
Mats Hummels (Borussia Dortmund): Trotz müder Beine marschierte Dortmunds Kapitän voran. Wusste beim Arbeitssieg über Hertha BSC (3:1) mit 86 Prozent Zweikampf- sowie 83 Prozent Passquote zu gefallen. Als Dortmund anfangs vergebens gegen die Berliner Mauer anrannte, brachte Hummels die Seinen mit einem Kopfballtor auf die richtige Bahn.
Jannik Vestergaard (Werder Bremen): Beim 2:1-Erfolg über Borussia Mönchengladbach eine entscheidende Figur des Werder-Teams. In seiner Kernkompetenz als Abräumer vor allem in der Luft kaum zu bezwingen, wuchtete auf der anderen Seite eine Ecke ins Netz. Als Stabilisator und Siegtorschütze verdiente sich der 23-Jährige gute Noten.
MITTELFELD:
Xabi Alonso (FC Bayern): Debütierte als Teilzeit-Innenverteidiger und löste diese Aufgabe beim 3:0 über Leverkusen hervorragend. Wanderer zwischen Abwehrkette und defensivem Mittelfeld, agierte als eine Art Rammbock des Leverkusener Pressings. Verteilte klug die Bälle (in Paradeausführung vor dem Führungstor), baute auf, verlagerte und erkannte freie Räume.
Douglas Costa (FC Bayern): Der Brasilianer machte den verletzten Franck Ribéry fast vollkommen vergessen. Auf dem linken Flügel spielte Costa mit der Defensive der "Werkself" Katz und Maus. Antritt und Geschwindigkeit sind atemberaubend, sein Zirkus-Trick gegen Julian Brandt ließ das Publikum feixen. An ihm wird der Rekordmeister noch viel Freude haben.
Shinji Kagawa (Borussia Dortmund): Als Reus, Aubameyang und Mchitarjan abgemeldet waren, war er zur Stelle. Kagawa legte mustergültig für Hummels auf - es war der Dosenöffner gegen die Berliner, die bis dahin allen Angriffen standhielten. Auch das 3:1 bereitete der Japaner direkt vor, beim zweiten Treffer war er ebenfalls als Vorbereiter beteiligt. Kagawa ist zurück bei alter Stärke.
Vierinha (VfL Wolfsburg): Kam gegen Schalke (3:0) auf der rechten Offensivbahn zum Einsatz und machte dort ein bärenstarkes Spiel. Riss durch seine rasanten Antritte immer wieder Löcher in die S04-Defensive und bestach zudem mit vielen und guten Flankenläufen. Der Garant für den Wolfsburger Sieg.
ANGRIFF:
Yoshinori Muto (1. FSV Mainz 05): Der Japaner war der Matchwinner beim 3:0 gegen Hannover. Mit seinem Doppelpack brachte er die 05er auf die Gewinnerstraße. Spulte viele Kilometer ab, war stets anspielbar und sorgte ununterbrochen für Gefahr im Strafraum der Niedersachsen.
Luc Castaignos (Eintracht Frankfurt): Super abgezocktes Debut des niederländischen Neuzugangs, der nicht nur zwei Tore im echten Goalgetter-Stil schoss, sondern auch den Elfmeter vor dem 3:1 herausholte und die Rote Karte für den gegnerischen Torhüter erzwang.
Das ist die Eurosport-Elf des 3. Spieltags der Bundesliga:
Das ist die User-Elf des 3. Spieltags der Bundesliga:
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