Assani Lukimya steht beim SV Werder Bremen vor dem Absprung nach China zu Erstligist Liaoning FC

Assani Lukimya steht bei Werder Bremen vor dem Absprung. Der 29 Jahre alte Innenverteidiger reiste nach Vereinsangaben am Montag nach China, um beim Erstligisten Liaoning FC einen Kontrakt zu unterzeichnen. "Wir haben uns in den vergangenen Tagen mit dem Klub über die Transfermodalitäten geeinigt", sagte Sportchef Eichin.

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"Luki wird nach seiner Ankunft in China den Medizincheck absolvieren und seinen Arbeitsvertrag unterzeichnen. Erst dann ist der Transfer offiziell abgeschlossen", sagte so Eichin, der schon einen Ersatz für Lukimya gefunden hat, weiter: "Man kann davon ausgehen, dass wir intensiv am Markt aktiv waren und im Falle einer Bestätigung des Transfers von Assani Lukimya einen Innenverteidiger präsentieren werden". Lukimya absolvierte seit 2012 83 Pflichtspiele für Bremen.

Zwei neue an die Weser

Nach übereinstimmenden Medienberichten steht Werder allerdings vor der Verpflichtung der beiden Testspieler Jordan Morris und Laszlo Kleinheisler (beide 21). Beiden hätten "einen guten Eindruck hinterlassen. Sie waren sehr bemüht", sagte Trainer Viktor Skripnik: "Wir werden uns jetzt ganz in Ruhe unterhalten und dann eine Entscheidung treffen."
Morris und Kleinheisler waren mit den Hanseaten im Trainingslager in Belek (Türkei). Angreifer Morris spielte zuletzt für die Stanford University in einer College Liga. Seit 2014 lief er sechsmal für die US-Nationalmannschaft unter Trainer Jürgen Klinsmann auf. Morris könnte ablösefrei nach Bremen wechseln. Für Mittelfeldspieler Kleinheisler vom ungarischen Klub Videoton FC ist eine Ablöse von etwa 300.000 Euro im Gespräch.

Thy-Rückkehr perfekt

Perfekt ist bereits die Rückkehr von Lennart Thy an die Weser. Der Stürmer wechselt im Sommer von Zweitligist FC St. Pauli nach Bremen und erhält einen Dreijahresvertrag. Der 23-Jährige spielte bereits von 2010 bis 2012 bei den Grün-Weißen und ist nach Thanos Petsos der zweite Neuzugang für die nächste Saison.
Werder startet als Tabellen-16. am Sonntag (17.30 Uhr) bei Schalke 04 in die Rückrunde. "Die Anspannung steigt von Tag zu Tag. Ich kann nicht sagen, was nach dem 34. Spieltag sein wird, aber die Fans können sich darauf verlassen, dass wir Vollgas geben werden und alles dafür tun, die Klasse zu halten", sagte Skripnik.
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