Bundesliga-Elf der Woche mit Pierre-Emerick Aubameyang, Dominic Maroh und Joshua Kimmich

In der Vorwoche konnte sich kein Spieler des FC Bayern für die Elf der Woche empfehlen. Nach dem 4:0 gegen den VfB Stuttgart wählte die Eurosport-Redaktion mit Joshua Kimmich, Douglas Costa und Robert Lewandowski gleich drei Münchner in die Spieltags-Auswahl. Bei der User-Wahl schafften es sogar fünf Bayern ins Team, in dem auch die Derby-Helden Pierre-Emerick Aubameyang und Dominic Maroh stehen.

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Tor

Oliver Baumann (TSG 1899 Hoffenheim): Der Ex-Freiburger glänzte mit zahlreichen Paraden gegen Meier, Seferovic und Co. und bewahrte die TSG Hoffenheim mit seiner starken Leistung vor der ersten Niederlage unter der Leitung von Huub Stevens. Stabilisieren sich die Leistungen des 25-Jährigen, so könnte er demnächst auch ein Thema für die Nationalmannschaft werden.

Abwehr

Dominic Maroh (1. FC Köln): Der Innenverteidiger überzeugte bei seinem zweiten Startelf-Einsatz in dieser Saison. Mit seinem Doppelpack gegen den Lokalrivalen Bayer Leverkusen, ebnete der slowenische Nationalspieler den Weg für den prestigeträchtigen Auswärtserfolg. Wirkte auch in der Defensive durchaus sattelfest.
Marvin Matip (FC Ingolstadt): Der Kapitän der "Schanzer" hatte dank einer starken Vorstellung einen großen Anteil daran, dass die Gladbacher Siegesserie beim Heimspiel gegen den FCI riss. Gemeinsam mit Nebenmann Benjamin Hübner meldete Matip den in den Vorwochen überragenden Raffael komplett ab, zudem rettete er einmal in höchster Not auf der Linie. Der 30-Jährige ist damit ein fester und unverzichtbarer Bestandteil der zweitbesten Defensive in der Liga.
Joshua Kimmich (FC Bayern München): Der 20-Jährige machte gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart ein sensationell starkes Spiel. Unterwegs auf drei Positionen, hatte er nicht nur die meisten Ballkontakte (127), sondern mit 11,9 Kilometern auch die größte Laufstrecke. Als wäre das noch nicht genug, spielte der Youngster dann auch noch 104 Pässe - ebenfalls Bestwert. Kein Wunder, dass Pep Guardiola im Anschluss an die Partie voller Lob für den U21-Nationalspieler war.

Mittelfeld

Yunus Malli (1. FSV Mainz 05): Allein das Tor zum 2:0 war so überragend herausgespielt, dass es das Fehlen weiterer, glänzender Aktionen vergessen machen ließ. Gegen einen eigentlich noch sehr gut verteidigenden Ricardo Rodriguez setzte sich Malli physisch wie technisch brillant durch. Wenn der erst 23-Jährige das bestätigen kann, steht er mit Sicherheit bald auf den Zetteln der großen Vereine.
Marc Stendera (Eintracht Frankfurt): Der quirlige Mittelfeldmotor der Eintracht ließ auch beim Auswärtsspiel in Sinsheim häufig seine Klasse aufblitzen und initiierte viele Chancen der Gäste aus Frankfurt. Zudem tauchte Stendera auch vor dem Tor der TSG auf, konnte jedoch auf seine beiden Treffer bei der letzten Auswärtspartie in Hannover kein weiteres folgen lassen.
Douglas Costa (FC Bayern München): Der Brasilianer steuerte beim 4:0-Erfolg über den VfB Stuttgart den Treffer zum 2:0 (17.) bei und legte zuvor für Arjen Robben zum 1:0 (11.) auf. Damit erhöhte Costa die Anzahl seiner Torvorlagen in der Bundesliga auf zwölf. In der 69. Minute wurde der 25-Jährige für Thiago ausgewechselt.
Marcel Heller (SV Darmstadt 98): Beim hart umkämpften 1:1 der "Lilien" gegen den HSV war Heller erneut der auffälligste Akteur auf Seiten der Gastgeber. Unermüdlich beackerte der Flügelflitzer die rechte Darmstädter Seite in Defensive und Offensive gleichermaßen und krönte seinen starken Auftritt letztlich mit seinem fünften Saisontreffer, der einen wichtigen Punkt im Klassenkampf sicherte.

Angriff

Robert Lewandowski (FC Bayern München): Beim deutlichen 4:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart traf der polnische Nationalspieler zum 3:0 (37.). Mit diesem Treffer kommt Lewandowski nach 12. Spieltagen bereits auf 14 Liga-Tore. Der Torjäger hatte durchaus noch weitere gute Chancen seine Ausbeute gegen schwache Schwaben zu erhöhen.
Claudio Pizarro (Werder Bremen): Er kam, sah und traf. Claudio Pizarro hat bei seiner Rückkehr in die Bundesliga erstmals wieder ein Tor erzielt und Werder so auf die Siegerstraße gebracht. Mit technischer Brillanz reichte ihm ein Moment, um seine Einwechslung zu rechtfertigen und zum Matchwinner zu werden.
Pierre-Emerick Aubameyang (Borussia Dortmund): Dieses Mal brauchte er keine Batman-Maske, er war trotzdem der Superheld des BVB - 14 Treffer in nur zwölf Bundesligaspielen, das hatte zuletzt Manfred Burgsmüller in der Saison 1980/81 geschafft. Und 14 Treffer hat nebenbei die Schalker Mannschaft insgesamt auf dem Konto. Zudem hat der Gabuner in den letzten drei Derbys immer getroffen, auch das gelang seit Ewerthon zwischen Februar 2002 und 2003 keinem Borussen mehr. Keine Frage, Batmans Cape ist Schwarz-Gelb.

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