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Bundesliga-Elf der Woche vom 23. Spieltag: Super-Joker Ribéry, "Stürmer" Sulu und Rückhalt Neuer
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Publiziert 29/02/2016 um 11:10 GMT+1 Uhr
Manuel Neuer zeigte gegen den VfL Wolfsburg, warum er der beste Torwart in Deutschland ist. Aytac Sulu macht sich in Europa derweil mit seiner Torgefährlichkeit einen immer größeren Namen. Franck Ribéry sorgte nach seiner Einwechslung für mächtig Wirbel und hat sich seinen PLatz in der Elf der Woche ebenso verdient wie Landsmann Kingsley Coman.
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Tor
Manuel Neuer (FC Bayern): Einmal mehr war der Weltmeister der Rückhalt der Münchner und hielt zum 14. Mal in dieser Saison die Null fest. Die Großchance von Max Kruse in der ersten Halbzeit vereitelte Neuer genauso wie die Möglichkeit von Julian Draxler Mitte der zweiten Hälfte. Selbst kleine Patzer der eigenen Kollegen wie den verunglückten Rückpass von Joshua Kimmich bügelte Neuer souverän aus und reagierte jederzeit blitzschnell.
Abwehr
Christian Schulz (Hannover 96): Der Kapitän verlässt als Letzter das sinkende Schiff. Christian Schulz führte Hannover 96 mit zwei Treffern zum 2:1-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart. Der Ex-Nationalspieler hat Führungsqualitäten bewiesen, als sie am nötigsten waren - so lebt die Hoffnung wieder an der Leine.
Aytac Sulu (SV Darmstadt): Wieder einmal war es der Darmstädter Kapitän, der seine Mannschaft in Führung brachte. Mit nun sechs Saisontoren ist er der torgefährlichste Verteidiger in den europäischen Top-Fünf-Ligen. Auch hinten bot der 30-Jährige eine gute Leistung. Zusammen mit seinem Partner in der Innenverteidigung, Slobodan "Boban" Rajković, ließ er kaum Lücken aufkommen. Von 17 Zweikämpfen entschied der gebürtige Heidelberger elf für sich.
Lukas Piszczek (Dortmund): Mit der Einwechslung von Gündogan blühte der Rechtsverteidiger auf. Nachdem in der ersten Halbzeit das sehr verhaltene Angriffsspiel der Dortmunder eher linkslastig war, kam der Sturmlauf nach dem Seitenwechsel vor allem über rechts. Mit seiner Flanke, die er im Fallen zentimetergenau auf den Kopf von Ramos schlug, krönte der Pole seine Leistung und war damit mitverantwortlich für den Dortmunder Sieg.
Mittelfeld
Hiroshi Kiyotake (Hannover 96): Der Japaner hat dem Offensivspiel des Tabellenschlusslichts wieder neues Leben eingehaucht. Mit seinen zwei Vorbereitungen per Freistoß brachte der Dribbelkünstler seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Kiyotake und Co. wollen den Schwung nun mit in die englische Woche nehmen.
Yunus Malli (FSV Mainz 05): Der überragende Spieler der Partie gegen Leverkusen. Wirbelte durch die gegnerische Abwehr, forderte Bälle und spielte sie mit guten Ideen weiter. Vor dem Tor eiskalt - Malli erzielte zwei der drei Treffer. Drei Minuten vor dem Ende durfte er vom Feld, das Publikum klatschte begeistert Beifall.
Franck Ribéry (FC Bayern): Guardiolas Super-Joker stach. In der 55. Minute kam der Franzose für Arjen Robben rein und brachte über die linke Seite sofort neuen Schwung ins Bayern-Spiel. Sein furioses Dribbling gegen Dante leitete Comans Führungstreffer ein. Den zweiten Treffer wollte Ribéry wohl eigentlich selbst versenken, doch seine Brustannahme "verunglückte" zur perfekten Vorlage für Lewandowski. Bemerkenswert: Der Franzose kam auf volle 100 Prozent in seiner Passquote.
Kingsley Coman (FC Bayern): Der 19-jährige Franzose war auf den Flügeln weder von Christian Träsch noch Ricardo Rodriguez zu bremsen, die Wolfsburger wurden bei seinen Dribblings nahezu schwindelig gespielt. Coman besorgte mit seinem vierten Saisontor die Münchner Führung und war auch bei der Vorbereitung des 2:0 durch seine Flanke auf Ribéry mit beteiligt.
Angriff
Vedad Ibisevic (Hertha BSC Berlin): Der in den letzten häufig in der Kritik stehende Bosnier blüht in dieser Saison bei der Hertha förmlich auf und erzielte beim 1:0-Erfolg beim 1.FC Köln das Tor des Tages und seinen siebten Saisontreffer. Zusammen mit Salomon Kalou bildet Ibisevic das Traum-Duo im Sturm der Berliner und war auch beim Gastspiel in Köln an nahezu jeder Offensiv-Aktion beteiligt.
Alfred Finnbogason (FC Augsburg): Der Winterneuzugang ist endlich angekommen. Das liegt nicht nur am ersten Bundesligator, sondern an seiner gesamten Spielweise. Der Isländer ist der neue Zielspieler in der Offensive, bekommt viele Bälle, die er dann nach hinten oder auf die Seiten verteilt. Hat die große Chance zum Sieg vergeben, doch sonst eine tolle Leistung gezeigt.
Jhon Cordoba (FSV Mainz 05): Der bullige Stürmer legte gegen Bayer früh los und setzte seinen Körper immer wieder gekonnt ein. Cordoba präsentierte sich zweikampfstark und kam wiederholt durch seinen Einsatz zu guten Torchancen. Ein wuchtiger Flachschuss brachte den Mainzern das zwischenzeitliche 2:0.
Die Eurosport-Elf der Woche vom 23. Spieltag in der Übersicht:
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