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Elf der Woche von 24. Spieltag: Schürrle und Pizarro mit Dreierpack
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Publiziert 03/03/2016 um 00:22 GMT+1 Uhr
André Schürrle und Claudio Pizarro haben am 24. Spieltag jeweils einen Dreierpack geschnürt und schossen ihre Klubs aus Krise. Mats Hummel und Erik Durm räumten gegen Darmstadt auf. Thorgan Hazard führte seine Borussia bei der 4:0-Gala gegen Stuttgart an. Alessandro Schöpf entschied den Krimi gegen den HSV und Felix Wiedwald brachte seine Bremer durch eine schwierige Phase in Leverkusen.
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Tor
Felix Wiedwald (Werder Bremen): In der kritischen Phase nach der Halbzeit bewahrte Wiedwald sein Team in Leverkusen mehrmals vor dem Ausgleich. In der 53. Minute rettete er zunächst gegen Karim Bellarabi und nur eine Minute später war der Keeper mit einer starken Fußabwehr gegen Chicharito zur Stelle.
Abwehr
Giulio Donati (1. FSV Mainz 05): Der ehemalige Leverkusener zeigte eine starke Partie auf der rechten Verteidigerposition eine starke Partie und verfolgte Franck Ribéry auf Schritt und Tritt. Zudem bereitete er die wichtige 1:0 Führung vor, als er seinen Platz auf der rechen Seite perfekt nutzte und in die Mitte spielte, wo zunächst Malli verpasste aber Jairo dann einschob.
Mats Hummels (Borussia Dortmund): Der Weltmeister wird nach seiner schwächeren Hinrunde immer stärker. An der Seite von Neven Subotic überzeugte Hummels auf ganzer Linie durch starkes Stellungsspiel und präzise eröffnende Pässe im Spielaufbau. Zusätzlich gab Hummels mit seinem Vorstoß vor dem 0:1 in Darmstadt den entscheidenden Push für sein Team, um die dichtgestaffelte Hintermannschaft der Schuster-Elf zu überwinden.
Eric Durm (Borussia Dortmund): Anstelle von Marcel Schmelzer nutzte Durm auf der linken Abwehrseite seine Chance beim 2:0-Sieg in Darmstadt. Defensiv sehr solide gegen den schnellen Marcel Heller und andererseits mit vielen Flügelläufen ist der Youngster in dieser Form auch ein Kandidat für den deutschem EM-Kader. Mit dem Treffer zum 0:2 krönte Durm seinen Auftritt.
Mittelfeld
Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach): Der "kleine Hazard“ wirbelte wie sein großer Bruder. Zwar durfte er nur 68 Minuten ran, diese dribbelte er aber unermüdlich auf der rechten Seite und fightete um jeden Ball. Mit dem Tor ließ er seine Kritiker verstummen und hatte außerdem noch zwei weitere Riesenchancen.
Julian Draxler (VfL Wolfsburg): Der 22-Jährige überzeugte beim klaren Auswärtssieg der Wölfe im Nachbarschaftsduell in Hannover als stetiger Unruheherd in der Offensive und als kluger Passgeber aus der Zentrale heraus. Mit einem Tor und einer Vorlage hatte der Ex-Schalker großen Anteil am zweiten Auswärtssieg des VfL.
Jairo Samperio (1. FSV Mainz 05): Viel unterwegs, offensiv wie defensiv. Meist wurde Jairo weit in die eigene Hälfte gedrängt, doch auch dort zeigte er sich zweikampfstark und entschlossen. Bei seinem Führungstor stand der Offensivspieler richtig und schob überlegt ein. Der Treffer war wegweisend für den Mainzer Auswärtssieg.
Zlatko Junuzovic (Werder Bremen): Bremen war in Leverkusen nach Standardsituationen brandgefährlich. Dem ersten Werder-Treffer ging ein Junuzovic-Freistoß voraus und beim 4:1 servierte der Spielmacher seinem Teamkollegen Claudio Pizarro einen Eckball maßgeschneidert auf den Kopf. Der Österreicher hat sein Standard-Visier wieder justiert.
Alessandro Schöpf (Schalke 04): Rechtsaußen Alessandro Schöpf war mit 12,15 Kilometern der fleißigste Läufer seiner Mannschaft. Viele Meter spulte er dabei im höchsten Tempo ab. Zudem hätte er eigentlich einen Elfmeter rausgeholt, wenn der Schiedsrichter gepfiffen hätte. Theoretisch wären es auch zwei Treffer statt einem gewesen. Das zweite Tor wurde fälschlicherweise wegen Abseits nicht gegeben. Der Neuzugang aus Nürnberg kommt immer besser in Fahrt.
Sturm
Claudio Pizarro (Werder Bremen): Drei Tore gegen Leverkusen. Der 37-Jährige zeigte, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und erzielte beim 4:1-Auswärtssieg in Leverkusen seine Bundesliga-Treffer 97, 98 und 99 für die Bremer. Damit fehlen ihm in der ewigen Bestenliste der Norddeutschen nur noch zwei Tore auf Spitzenreiter Marco Bode. Er ist gleichzeitig auch der älteste Dreierpacker in der Bundesliga-Geschichte und löst Manfred Burgsmüller in dieser Statistik ab.
André Schürrle (VfL Wolfsburg): Der oft kritisierte Weltmeister, der beim 4:0-Sieg in Hannover wieder in der Startformation der "Wölfe" stand, avancierte mit drei Treffern zum Matchwinner. Darüber hinaus zeigte sich der Nationalspieler stets gefährlich und vergab noch einige Chancen, sein Torkonto weiter auszubauen. Ein ganz starker Auftritt von Wolfsburgs Nummer 17.
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