Erste Details benannt: Klopp schon am Freitag Liverpool-Trainer?
Englische Medien legen sich auf Jürgen Klopp als Nachfolger von Brendan Rodgers beim FC Liverpool fest. Nun sind bereits erste Details des Angebotes bekannt. Einen unklaren Punkt gibt es aber auch noch.
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Wird Jürgen Klopp nach Felix Magath der zweite deutsche Trainer, der einen Premier-League-Klub übernimmt? Der FC Liverpool hat ihn diversen Berichten von der Insel zufolge als Top-Kandidaten für die Nachfolge des gefeuerten Brendan Rodgers ausgemacht - und der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund scheint nicht abgeneigt.
Gegenüber der " Bild" vermied er zumindest ein Dementi. "Es gibt nichts zu sagen. Weder hü noch hott", meinte Klopp. Was richtig sein mag: Schließlich hatte er am Dienstagmorgen noch gar nicht mit Liverpool verhandelt, heißt es - dafür gab es schon Kontakte mit Klopps Management.
Der Tabellenzehnte der Premier League, der nur zu gerne wieder in die Phalanx der "Big Four" vordringen würde, will Medienberichten zufolge jedoch bereits bis Ende der Woche Klarheit schaffen, um dem neuen Trainer so viel Zeit wie möglich zu geben, ehe die Länderspielpause wieder vorbei ist. Die Zeit drängt also.
Dreijahresvertrag, mit Assistenten
Erste Details sind auch schon im Umlauf: So will man Klopp einen Dreijahresvertrag offerieren und dem 48-Jährigen gestatten, seine Assistenten Zeljko Buvac und Peter Krawietz mitzubringen. Laut dem "Telegraph" sollen die Besitzer von der "Fenway Sports Group"Klopp zuvor schon zweimal ins Auge gefasst haben: 2010 und 2012, beide Male war der Trainer jedoch nicht vom BVB loszueisen. Gesprächsbedarf soll es noch bei der Frage geben, wie groß der Einfluss Klopps auf die Transferaktivitäten des Traditionsvereins wäre. Er verlange, das letzte Wort bei Neuverpflichtungen haben zu dürfen, heißt es - ein Vorrecht, das Brendan Rogers gegenüber dem "transfer committee" nicht hatte.
Beobachter sehen in der Tatsache, dass die Vereinsbosse der "Fenway Sports Group" keinen Interimstrainer berufen haben, ein klares Indiz dafür, dass die Besitzer des LFC mit einer Klärung während der Länderspielpause rechnen. Auch die Entlassung von Rogers sei nur erfolgt, weil die Führung von einer Einigung mit dem Wunschkandidaten ausgehe. Liverpools nächster Gegner ist Tottenham am 17. Oktober.
Daneben wird über eine Rückkehr von Klublegende Steven Gerrard spekuliert, der nach seiner ersten MLS-Saison eine Rolle im Verein übernehmen und sich unter dem neuen Cheftrainer weiterbilden solle.
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