EURO 2016 noch nicht abgehakt: Erik Durm will wieder angreifen
Erik Durm von Borussia Dortmund darf sich weiter Hoffnungen auf eine EM-Teilnahme im Sommer in Frankreich machen. In der Hinrunde meldete sich Bundestrainer Joachim Löw immer wieder beim lange Zeit verletzten Linksverteidiger, dem die Anrufe Löws "wirklich gut getan" haben. Das gebe ihm das Gefühl, nicht vergessen zu werden.
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Seit der überraschenden WM-Teilnahme Durms in Brasilien im Sommer 2014 lief es für den Shootingstar ganz und gar nicht mehr rund. Eine Verletzung nach der anderen zwang ihn immer wieder zu Pausen. Durm klagte über Adduktoren-Probleme, hatte mit einem hartnäckigen Virus-Infekt zu kämpfen und musste sich schlussendlich nach immer wiederkehrenden Knie-Schmerzen im September 2015 einer Meniskusoperation unterziehen. In dieser Saison kommt der 23-Jährige noch auf keine Einsatzminute.
Konkurrenzsituation fast identisch
Das soll sich laut Durm in der Rückrunde ändern. Am Freitag gab er im Testspiel gegen Jeonbuk Hyundai Motors FC (4:1) sein Comeback und kam 45 Minuten zum Einsatz. Die Konkurrenzsituation hat sich auf den Außenverteidigerpositionen nur geringfügig verändert.
Kevin Großkreutz hat die Borussia zu Beginn der Saison verlassen, Ersatz wurde in Person von Joo-Ho Park (3 Millionen Euro Ablöse) verpflichtet. Mit Matthias Ginter spielte sich jedoch ein weiterer Spieler auf der rechten Seite in der Hinrunde in den Fokus. Auch Lukas Piszczek ist nach längeren Verletzungsproblemen wieder voll im Saft.
Durm ist motiviert und verspürt enorme Lust auf Fußball. Die EM im Sommer hat er noch lange nicht abgehakt. "Es wäre falsch, wenn ich die Hoffnung bereits aufgegeben hätte. Klar war ich länger raus, aber ich habe noch fast ein halbes Jahr Zeit, um Gas zu geben." Das Vertrauen des Bundestrainers, scheint er jedenfalls zu haben.
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