Beim Champions-League-Teilnehmer gab es nach dem völlig verpatzten Start viel aufzuarbeiten.
Die Spieler des fünfmaligen deutschen Meisters hatten sich erst nach der Partie in Bestform gezeigt und die dürftige Leistung äußerst selbstkritisch kommentiert. "Das war ein Klassenunterschied - in allen Belangen. Wir haben ängstlich gespielt, waren nicht auf dem Platz. Das war eine Lehrstunde für uns", sagte Torhüter Yann Sommer, der die Schuld für das 0:1 durch den früheren Gladbacher Marco Reus (15.) auf sich nahm.
Bittere Lektion für Gladbach
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Im Spiel der überforderten Gäste reihte sich Fehler an Fehler; von der Kompaktheit, die die Gladbacher in der vergangenen Saison ausgezeichnet hatte, war nichts zu sehen. "Wir haben uns gegenseitig nicht geholfen, das enttäuscht mich am meisten", sagte Ersatz-Kapitän Tony Jantschke: "In Dortmund kann man verlieren. Aber die Art und Weise war sehr bescheiden. Das war eine bittere Lektion für uns alle."
Mitspieler und Verantwortliche betonten ausdrücklich, dass die Schuld nicht bei den beiden Youngstern Andreas Christensen (19) und Marvin Schulz (20) in der Innenverteidigung zu suchen sei. "Sich auf die beiden Jungs einzuschießen, ist absoluter Quatsch", sagte Jantschke, der ebenso wie Granit Xhaka, Neuzugang Lars Stindl, Fabian Johnson oder Oscar Wendt völlig neben der Spur lief. "Wir sind sehr naiv in die Konter gelaufen, wir sind noch nicht stabil genug", hat Sportdirektor Max Eberl erkannt.
Stranz und Domínguez schmerzlich vermisst
Seit dem 6. Februar hatten die Gladbacher auswärts kein Bundesligaspiel verloren, in der gesamten Rückrunde gab es lediglich zehn Gegentreffer. Die verletzten Innenverteidiger Martin Stranzl und Álvaro Domínguez wurden nicht nur bei den weiteren Gegentoren von Pierre-Emerick Aubameyang (21.) und Henrich Mchitarjan (33. und 50.) schmerzlich vermisst.
Zumindest in Dortmund konnten die Abgänge der Nationalspieler Christoph Kramer und Max Kruse noch nicht kompensiert werden. Man müsse "der Mannschaft Zeit geben", sagte Eberl. Der Manager ist aber lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass die Ergebnisse kurzfristig wieder stimmen müssen. Daher forderte er: "Wir müssen schnell wach werden."
Favre geht analytisch an die Niederlage heran
Favre, auf dessen Anweisung hin die Anhänger am Sonntag sogar das Vereinsgelände verlassen mussten, damit kein Spieler Autogramme gibt, räumte nach dem Fehlstart ein, dass "das Tempo zu hoch für uns war". Eberl war sich sicher, dass Favre nun "nicht rumpoltern" werde, sondern "analytisch an die Sache" rangehe. Mit Teil eins seiner Aussage hat er sich getäuscht.
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