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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke von Henrich Mchitarjan enttäuscht - wegen Verhalten und Elfmeter
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Publiziert 26/08/2016 um 11:17 GMT+2 Uhr
Hans-Joachim Watzke bestreitet die Legende, wonach Henrich Mchitarjans Berater Mino Raiola den Armenier zum Wechsel von Borussia Dortmund zu Manchester United getrieben hätte. Mchitarjan verließ den BVB, obwohl der Klub im Glauben war, dass er bleiben würde. Für dessen Verhalten setzt Watzke eine Spitze gegen Mchitarjan - und eine weitere wegen des Elfmeterschießens gegen den FC Bayern München.
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"Diese Transferperiode", seufzt Hans-Joachim Watzke, "hat uns gefordert wie keine andere". Acht neue Spieler verpflichtete Borussia Dortmund, als deren Geschäftsführer der umtriebige Watzke fungiert, drei Säulen verließen den Verein, darunter Henrich Mchitarjan zu Manchester United.
Das hätte Watzke nicht für möglich gehalten. "Wir waren der felsenfesten Überzeugung, dass er bleiben würde", berichtet er gegenüber der "WAZ", dieser Standpunkt hätte sich "aus allen Gesprächen mit ihm" ergeben. Allerdings bestreitet der BVB-Boss die Mär, wonach Mchitarjans Berater Mino Raiola die federführende Instanz hinter dem Wechsel gewesen sei.
Watzke "enttäuscht", weil Mchitarjan keinen Elfmeter schoss
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"Die Legende, dass ihn der böse Berater zum Wechsel getrieben hätte, ist nicht wahr. Raiola ist natürlich ein spezieller Typ, ein bisschen krawallig, aber er macht nichts anderes, als den Willen des Spielers umzusetzen", erklärt Watzke. Für Mchitarjan gibt's eine dezente Spitze:
Die Frage, ob er vom Armenier enttäuscht sei, beantwortet der 57-Jährige mit einem Verweis aufs Sportliche - das DFB-Pokalfinale im Mai gegen den FC Bayern München, das die Borussia nach Elfmeterschießen verlor. Mchitarjan verweigerte sich einem Strafstoß, und Watzke sagt: "Enttäuscht war ich, dass er nicht geschossen hat. Da muss man als Führungsspieler vorangehen."
Watzke und sein Italien-Urlaub...
Mchitarjan ist BVB-Vergangenheit, der Achterpack mit Mario Götze, André Schürrle, Osmane Dembélé, Marc Bartra, Raphael Guerreiro, Emre Mor, Sebastian Rode und Mikel Merino soll die Zukunft sein.
Ja, es war ein stressiger Sommer für Dortmunds Macher, "ich habe das am eigenen Leib erfahren", erzählt Watzke.
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