Elf der Woche zum 8. Bundesliga-Spieltag mit Timo Horn, Leipzig-Duo und Vedad Ibisevic

Die Bundesliga-Elf der Woche des 8. Spieltags: Timo Horn steht in dieser Saison nicht das erste Mal in der Elf der Woche. Gegen Hertha BSC war er erneut starker Rückhalt des 1. FC Köln, auch wenn es die erste Niederlage der Saison gab. Unter anderem lag das am Berliner Stürmer Vedad Ibisevic, der sich die Sturmreihe mit einem Schalker teilt.

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Tor

Timo Horn (1. FC Köln): Am Keeper des "Effzeh" lag es nicht, dass die Kölner bei der Hertha aus Berlin 1:2 verloren. Gleich drei Wahnsinnsparaden konnte Horn zeigen. In der ersten Halbzeit schoss Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic den Ball aus zehn Metern durch die Beine von Innenverteidiger Dominique Heintz. Horn tauchte blitzschnell ab. In Durchgang zwei fischte er einen Schuss von Marvin Plattenhardt aus dem linken Torwinkel und verhinderte dann noch den Einschlag nach einen Kopfball von John Anthony Brooks mit einer feinen Flugeinlage. Starke Leistung des Keepers, der dennoch zum ersten Mal seit April 2016 in der Bundesliga mit seinem Team verlor.

Abwehr

Rafinha (Bayern München): In einer ganz starken ersten Halbzeit der Bayern beim 2:0-Heimerfolg gegen Mönchengladbach war Rechtverteidiger Rafinha ein absoluter Aktivposten. Fast alle Angriffe liefen über seine Seite, beinahe hätte er sich auch mit einem Tor belohnt. Doch nachdem er brasilianisch den Ball über Jannik Vestergaard gelupft hatte, landete sein Schuss am Außennetz. Immerhin klappte es mit der Torvorlage. Seine genau gezirkelte Flanke fand Mitspieler Arturo Vidal. Rafinha hatte die meisten Ballaktionen im ersten Durchgang und landete nach seiner Auswechslung in der 83. Minute mit 113 Ballbesitzphasen intern auf Rang zwei hinter Xavi Alonso (120). 86 Pässe des offensiv ausgerichteten Außenverteidigers fanden den Mitspieler.
Niklas Süle (TSG 1899 Hoffenheim): War der Fels in der Brandung in Hoffenheims Defensivreihe. Klärte, was es zu klären gab. Zeigte sich sicher im Passspiel, weshalb er auch als Eröffner im Spielaufbau der Kraichgauer fungierte. Hatte von allen Akteueren auf dem Rasen die meisten Ballaktionen im Spiel.
Bastian Oczipka (Eintracht Frankfurt): Unermütlicher Antreiber auf der Außenverteidigerposition. Ließ Müller und Kostic in den Zweikämpfen kaum eine Chance, gewann 70 Prozent seiner Zweikämpfe und war offensiv ein ständiger Gefahrenherd. In der Form aus der Startelf der Frankfurter nicht wegzudenken.

Mittelfeld

Kerem Demirbay (TSG 1899 Hoffenheim): Der Mann des Spiels gegen Leverkusen! Lief den Konter, den Volland nur mittels Notbremse stoppen konnte, traf zum 1:0, war immer anspielbar und fast jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt. Traf in der 6. Minute per Freistoß den Außenpfosten, hätte auch zwei Tore erzielen können.
Dario Lezcano (Ingolstadt): Zugegeben, die Dortmunder Abwehr machte es ihm bei seinen beiden Treffern relativ einfach, für sein Team zu treffen. Einen Doppelpack gegen den BVB schießt trotzdem nicht jeder, obwohl er Mitte der zweiten halbzeit ausgewechselt wird. Damit hatte Leczano großen Anteil am Remis - und mit ein bisschen mehr Glück, wäre noch mehr drin gewesen. Denn Leczano war auch auf dem Weg zu einem dritten Treffer, wurde davon nur von Weidenfeller und ein bisschen Pech abgehalten.
Nabil Bentaleb (Schalke 04): Doppeltorschütze, Kämpfer und Ideengeber. Bentaleb war der Spieler der Partie und überzeugte mit einem Doppelpack gegen Mainz 05. Er wird von Woche zu Woche stärker und vor allem wichtiger für die Mannschaft.
Naby Keïta (RB Leipzig): Als Spieler, “der die individuellen Lösungen parat hat“, wie Trainer Ralph Hasenhüttl den Nationalspieler aus Guinea gerne bezeichnet, rückte Keita beim 3:1 gegen Werder Bremen in die Startelf von RB Leipzig. Der Mittelfeldspieler dankte es seinem Trainer mit einer starken Vorstellung, die er mit zwei Toren krönte und somit zum Matchwinner des Bayern-Verfolgers avancierte.
Laszlo Kleinheisler (Darmstadt 98): DER Spieler der Spiels. Er agierte in der Offensive bärenstark, ackerte und fiel immer wieder durch starke Dribblings und Pässe auf. Seinen starken Auftritt krönte er mit einer Direktabnahme, die den Weg ins Tor fand!

Sturm

Vedad Ibisevic (Hertha BSC Berlin): Der Angreifer hatte mit einem Treffer beim 2:1-Heimsieg gegen Köln erheblichen Anteil am Erfolg. Doch der Kapitän der Berliner ist nicht nur Torjäger – schon sechs Saisontore – sondern ein unermüdlicher Arbeiter. Er ist der so oft zitierte erste Verteidiger und reißt mit seinen Laufwegen auch immer wieder Freiräume für seine Mitspieler auf. Der 32-Jährige war als Stürmer (!) fünftbester Läufer seiner Mannschaft (10,92 Kilometer), war auch bei den intensiven Läufen vorne dabei (64) und mit 19 gewonnenen Zweikämpfen sogar der beste Berliner in dieser Kategorie.
Franco Di Santo (Schalke 04): Es ist die Wiederauferstehung des Argentiniers. Weil Embolo und Choupo-Mouting verletzt fehlten, griff Trainer Weinzierl auf Di Santo zurück. Der Stürmer bedankte sich dafür und legte zwei Tore auf, rakerte viel und durfte sich bei seiner Auswechslung den Applaus der Fans einholen.

Die Elf der Woche des 8. Spieltags:

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