FC Bayern München: Thiago blüht unter Carlo Ancelotti auf

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Thiago oder nix: Unter diesem Pep’schen Credo wechselte Thiago Alcántara do Nascimento im Sommer 2013 vom FC Barcelona zum FC Bayern München. Der technisch hochveranlagte Spanier ließ sein Können das eine oder andere Mal aufblitzen, einige Verletzungen ließen ihn unter seinem Lehrmeister Guardiola jedoch hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben. Bei Carlo Ancelotti ist das anders.

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Das 1:0 in der 17. Minute selbst erzielt, den zweiten Münchner Treffer durch Xabi Alonso mustergültig vorbereitet. Es war ein rundum gelungener Abend für Thiago, der beim FC Bayern ohne Frage der Gewinner der Hinrunde ist.
Der Spanier dreht beim FC Bayern auf, ist vom Teilzeitarbeiter, der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde und quasi schon mit Pep Guardiola im Flieger nach Manchester saß, zu einer tragenden Säule aufgestiegen. 15 von 16 möglichen Spielen in der Bundesliga, davon 14 Einsätze in der Startelf. Drei Tore, drei Vorlagen. Statement.
Thiago macht auf dem Platz nun die einfachen Dinge, spielt den offensichtlichen Pass und verkünstelt sich nicht mehr so häufig - er ist erwachsen geworden.

Mannschaft first!

"Es geht um Spaß, aber mit der richtigen Verantwortung auf dem Platz. Aber je glücklicher ich auf dem Platz bin, desto natürlicher fließen die Dinge", erklärt der 25-Jährige.
Ob das der Verdienst Ancelottis ist? "Pep hat seinen Stil und Carlo einen anderen. Am Ende geht es darum, von den besten Coaches der Welt, die schon alles gewonnen haben, zu lernen - dafür bin ich sehr dankbar", sagt Thiago diplomatisch und ergänzt:
Seine eigene Leistung stellt er dabei jedoch nicht in den Vordergrund. Wichtig ist der Erfolg des Kollektivs. "Es fühlt sich jetzt gut an, wie wir spielen - offensiv wie defensiv. Wir tanken mehr und mehr Selbstvertrauen", bilanzierte er nach seiner Gala-Vorstellung beim 3:0-Sieg gegen Leipzig.
Und solange der Team-Erfolg stimmt, ist es Thiago auch relativ egal, wo ihn Ancelotti aufbietet. Die System-Diskussion interessiert ihn nicht. "Ich fühle mich gut, vor allem mit meinen herausragenden Kollegen um mich. Ich mag es auf der Zehn, auf der Acht", sagte er:
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