Eurosport
Lothar Matthäus rechnet mit Rücktritt von Philipp Lahm 2017 beim FC Bayern
Von
Publiziert 19/11/2016 um 19:36 GMT+1 Uhr
Lothar Matthäus rechnet damit, dass Philipp Lahm seine Karriere vor Ablauf des bis 2018 laufenden Vertrags beim FC Bayern München beenden wird. "Die Wahrscheinlichkeit ist groß. Ich würde sagen: Zu 75 Prozent ist er ab 2017 nicht mehr Spieler des FC Bayern", sagt der "Sky"-Experte beim Bundesliga-Gipfeltreffen des Meisters gegen Borussia Dortmund. Lahm könnte in Bayerns Chefetage aufrücken.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
Lothar Matthäus schätzt die Wahrscheinlichkeit eines verfrühten Karriereendes von Philipp Lahm als "groß" ein.
"Er hat nach der Weltmeisterschaft schon auf dem Höhepunkt eine gute und richtige Entscheidung getroffen. Jetzt setzt er andere Prioritäten und muss nicht bis zum Schluss spielen, solange die Füße tragen", sagt der deutsche Rekordnationalspieler und "Sky"-Experte beim Bundesliga-Gipfeltreffen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München (1:0) mit Blick auf Deutschlands WM-Triumph 2014 und Lahms Entschluss, aus dem DFB-Team zurückzutreten.
Bei Bayern ist sein Spielervertrag bis 2018 datiert, allerdings denkt Lahm laut an ein Ende 2017, also nach dieser Saison. Er sei jetzt 33 Jahre alt und müsse "sich immer wieder die Frage stellen: Kann ich auf dem Niveau mithalten? Da spricht man nicht von Monaten oder Jahren, sondern von Wochen". Deshalb wolle und könne Lahm "nichts ausschließen".
Lahm direkt Bayern-Boss? Da warnt Bruchhagen
In den Augen von Bayern-Legende Matthäus ist der Prozess weit fortgeschritten.
Für Lahm dürften sich in den kommenden Jahren - ob nun 2017, 2018 oder später - Möglichkeiten in der Chefetage des Rekordmeister ergeben, als Sportdirektor oder gar Vorstand. In den Augen von Heribert Bruchhagen, selbst lange Vorstandsvorsitzender bei Eintracht Frankfurt, wäre ein direkter Übergang vom Profi zum Boss jedoch mit Schwierigkeiten verbunden.
"Dazu würde ich nicht raten", sagt er "Sky". Führungsaufgaben im Managementbereich würden Ausstrahlung und eine gewisse "Aggressivität" erfordern. Bruchhagen:
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung