RB Leipzig bangt um Stürmer Oliver Burke - Auszeichnung für Trainer Ralph Hasenhüttl

Beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln muss RB Leipzig womöglich auf seinen schottischen Stürmer Oliver Burke verzichten. Der 19-Jährige erzielte im Hinspiel (1:1) einen Treffer, als er die Sachsen in Köln mit einem Linksschuss in der 5. Minute frühzeitig in Führung brachte. Wegen Oberschenkelproblemen konnte der Youngster diese Woche nicht mittrainieren. Ein Einsatz am Samstag kommt wohl zu früh.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Keiner freut sich mehr auf das Duell gegen Köln als Hasenhüttl. Der Trainer des millionenschweren Aufsteigers spielte Ende der 1990er Jahre selbst beim "Effzeh".
Am Karnevalssamstag erwartet Hasenhüttl eine Fußballparty gegen seinen Ex-Verein:
Obwohl seine Mannschaft am vergangenen Spieltag mit 2:1 bei Borussia Mönchengladbach siegte und den Rückstand zum FC Bayern auf fünf Punkte verkürzte, will Hasenhüttl nichts von RB Leipzig als Bayern-Jäger wissen.
Besonderen Respekt hat Hasenhüttl vor Köln-Knipser Anthony Modeste (17 Bundesliga-Tore). Den gefährlichen Angreifer in den Griff zu bekommen, wird die anspruchsvollste Aufgabe für seine Leipziger Abwehr werden.
Neben den Langzeitverletzten Yussuf Poulsen und Lukas Klostermann müssen die Sachsen wahrscheinlich auf Stürmer Burke verzichten, der sich unter der Woche weiterhin mit muskulären Problemen herumplagte.
An eine Trainingseinheit war bei Burke nicht zu denken, der in dieser Saison bereits auf 16 Bundesliga-Einsätze (1 Tor, 2 Vorlagen) kam. Der Schotte arbeitete an einem individuellen Aufbauprogramm in Leipzig.
Hasenhüttel erklärte zur theoretischen Einsatzchance von Burke:
Die Laune des Trainers bei der abschließenden Pressekonferenz vor dem Köln-Spiel war trotz der angeschlagenen und verletzten Spieler prächtig. Denn Hasenhüttl erhielt die Auszeichnung zum Trainer des Jahres in Österreich.
Beim Publikumspreis der "Kronen Zeitung" hatte Hasenhüttl Anfang des Monats die Nase vorne und belegte Platz eins. Kölns Trainer Peter Stöger landete auf Platz vier. Zweiter wurde Damir Canadi vom SK Rapid Wien.
Seit 1995 wird bei der Wahl zum Fußballer des Jahres auch der Trainer des Jahres gekürt. Der Publikumspreis wird seit 1967 von der "Kronen Zeitung" vergeben.
Bei der Preisübergabe meinte Hasenhüttl:
Zum vollkommenen Glück des Österreichers fehlt am Samstag nur noch ein "Dreier" gegen Köln.
Dann kann die große Fußballparty nach dem Abpfiff in Leipzig steigen.
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung