RB Leipzig treibt bereits die Transferplanungen für den Sommer voran, um für das internationale Geschäft in der kommenden Saison gewappnet zu sein. Im Fokus des Aufsteigers soll, laut englischer Medienberichten, derzeit Wilfried Zaha von Crystal Palace stehen.

Der pfeilschnelle Rechtsaußen durchlief die Jugendakademie von Crystal und wechselte nach starken Leistungen 2013 zu Manchester United. Bei den "Red Devils" konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und kam auf lediglich vier Pflichtspieleinsätze.

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Nachdem Zaha zu Palace und dann zu Cardiff City verliehen wurde, kehrte er Anfang 2015 endgültig zu Crystal Palace zurück. Dort läuft der Vertrag noch bis 2020. Der Ivorer hat einen Marktwert von zwölf Millionen Euro (laut transfermarkt.de).

Bei einem erfolgreichen Transfer dürfte die Ablöse jedoch deutlich über dem Marktwert liegen. Leipzig hat mit Tottenham Hotspur und Inter Mailand zwei hochkarätige Nebenbuhler. Vor allem die Engländer bemühten sich bereits seit längerem um die Dienste Zahas. Im Sommer 2016 konnten sich die Vereine aber nicht auf einen Transfer einigen. In der Wintertransferperiode blieben die Gespräche ebenfalls ergebnislos.

Transfer-Check: Zaha passt genau in das Raster von RB Leipzig: jung, dynamisch, talentiert. Doch der Nationalspieler der Elfenbeinküste wird auch von anderen großen Vereinen gejagt. Ob Leipzig da die besseren Argumente hat? Seit er vier Jahre alt ist, ist Zahas Heimat London. In seiner "Heimatstadt" bei Crystal Palace erlebte er bislang auch seine stärksten Phasen. Daher wäre für ihn ein Verbleib in der Premier League wohl attraktiver. Schwierige Ausgangslage für Leipzig gegen die Spurs, die zudem ebenfalls auf Champions-League-Kurs sind.

Wechsel-Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent

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