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TSG 1899 Hoffenheim überwintert nach Remis gegen Werder Bremen ungeschlagen
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Publiziert 21/12/2016 um 21:49 GMT+1 Uhr
Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich auch gegen Werder Bremen schadlos gehalten und geht als einziges ungeschlagenes Bundesligateam in die Winterpause. Beim 1:1 (1:0) am 16. Spieltag trafen Sandro Wagner (26.) und Serge Gnabry (87.). Damit schiebt sich die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann mit 28 Punkten auf den vierten Tabellenrang, Bremen steckt trotz des späten Ausgleichs im Abstiegskampf.
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So lief das Spiel:
Ungeschlagen darf sich die TSG Hoffenheim in die Winterpause bewegen. Und trotzdem wird sich dieser eine Punkt gegen Werder Bremen am Ende nach zu wenig anfühlen. Hoffenheim begann schwungvoll, bekam allerdings von Werder einen kompakten Abwehrverbund entgegengestellt. Bremen-Trainer Alexander Nouri ließ seine Mannschaft erstmals mit einem 3-5-2 auflaufen, welches nur selten gefährliche Vorstöße der TSG ins letzte Spieldrittel zuließ.
Trotz deutlicher Feldüberlegenheit erspielte sich das Team von Julian Nagelsmann lange keine nennenswerten Torraumszenen. Die erste Chance war dann jedoch gleich im Netz (26.): Eine Hereingabe durch Kerem Demirbay auf den ersten Pfosten flog zunächst an Freund und Feind vorbei, bevor Wagner doch noch per Fußspitze den Ball vor Jaroslav Drobny ins Netz spitzelte. Gleich danach fehlte in der Werder-Defensive erneut die Zuordnung (35.): Wieder war eine Flanke von Demirbay Ausgangspunkt, die Niklas Süle völlig frei halbrechts im Strafraum volley verwertete - Drobny bügelte mit einem Riesenreflex den Fehler seiner Vorderleute aus. Die Führung zur Pause war verdient.
Zur zweiten Halbzeit stellte Nouri dann auf das bewährte 4-4-2 um. Werder fand in der Folge den Schalter für mehr Offensivpower und zeigte deutlich mehr Präsenz im Spiel nach vorne.Die erste nennenswerte Bremer-Chance im Spiel zog Max Kruse (58.) nur knapp am Tor vorbei. Das stärkere Offensivspiel der Gäste ermöglichte Hoffenheim allerdings auch immer wieder gute Kontermöglichkeiten.
Die beste Chance vereitelte der erneut starke Drobny per Beingrätsche gegen den völlig freien Jeremy Toljan (66.). Bei einem weiteren aussichtsreichen Konter bekam Lamine Sané in letzter Sekunde noch einen Fuß in den Querpass von Süle zum völlig freien Andrej Kramaric (70.). Chancen, den Hoffenheim am Ende nachtrauen wird und die sich schließlich rächten. Werder warf zur Schlussoffensive noch einmal alles nach vorne und wurde spät belohnt: Gnabry markierte nach tollem Angriff und Zuspiel von Garcia aus zentraler Position im Strafraum den 1:1-Ausgleichstreffer (87.). Ein Punkt der Moral für Werder.
Das fiel auf: Systemumstellung als Schlüssel zum Erfolg
Am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Köln (1:1) zeigte die Umstellung zur Halbzeit auf ein 3-5-2 bei Werder vielversprechende Ansätze. Diese erhoffte sich Nouri mit der Systemumstellung hinsichtlich der Griffigkeit und Stabilität auch gegen Hoffenheim. Defensiv ging das Konzept mit einer Fünferkette gegen den Ball auf und Werder agierte überwiegend sicher, stellte die Räume gut zu und konnte die TSG über weite Strecken vom Tor weghalten. Allerdings zu Lasten der hochgelobten Angriffsmaschine um Gnabry, Pizzaro und Kruse, die kaum in Szene gesetzt wurde. Ein System, das noch seine Feinjustierung benötigt. Zur Halbzeit revidierte Nouri seine Entscheidung und stellte wieder auf das bewährte 4-4-2 um. Der Schlüssel zum Punktgewinn.
Der Tweet zum Spiel:
Zum Glück hat Werder mittlerweile auch andere Torgaranten.
Die Statistik: 15
Zumindest in der Offensive kann Bremen punkten. In den vergangenen 15 Spielen gelang den Hanseaten mindestens immer ein Treffer - aktuell die längste Torserie aller Mannschaften in der Bundesliga. Allerdings kassierte Werder in dieser Zeit mit 34 Toren die meisten Gegentreffer.
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