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TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund: 1899 bleibt unbesiegt - Gelb-Rot für Marco Reus
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Publiziert 16/12/2016 um 21:11 GMT+1 Uhr
Die TSG 1899 Hoffenheim bleibt auch am 15. Spieltag der Bundesliga als einziges Team unbesiegt. Gegen Verfolger Borussia Dortmund gab es ein 2:2 (2:1)-Remis. Marco Reus flog mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz (41.). Mark Uth brachte 1899 in Führung (3.), Mario Götze glich aus (11.). Sandro Wagner stellte auf 2:1 (20.), ehe Pierre-Emerick Aubameyang (48.) den Entstand herstellte.
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So lief das Spiel:
Die BVB-Anhänger fieberten dem Comeback des Duos Mario Götze und Marco Reus entgegen. Es war das erste Spiel mit den beiden Offensivakteuren zusammen in der Startaufstellung seit 2013. Damals noch gegen Real Madrid. Es sollte jedoch kein glückliches Comeback der beiden Teamkollegen werden:
Bereits in der 3. Minute gingen die Hausherren in Führung. Nach einem Stellungsfehler in der Innenverteidigung umkurvte Mark Uth Roman Weidenfeller und schob zur TSG-Führung ein. Nach dem Rückstand zeigten die Dortmunder eine gute Reaktion, übernahmen die Spielkontrolle und kamen in der 11. Minute zum verdienten Ausgleich. Der starke Ousmane Dembélé tanzte die halbe TSG-Abwehr aus, legte quer - Götze verwandelte von der Strafraumkante ins rechte Toreck.
Nach dem Ausgleichstreffer blieb die Partie intensiv. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier - Hoffenheim übernahm dabei die Rolle der etwas zurückhaltenderen Mannschaft. Sie lauerten auf Konterchancen.
Aus einer dieser Gelegenheiten resultierte in der 20. Minute eine Ecke für die Gastgeber. Benjamin Hübner köpfte anschließend aus elf Metern in Richtung Tor - vor Weidenfeller verlängerte dann Sandro Wagner das Spielgerät in die Maschen. Dabei machte sich der Angreifer aber Platz, indem er Sven Bender schubste - ein Foulspiel. In der 41. Minute kam es dann noch dicker für die Gäste: nach einem Foul an Nadiem Amiri sah der bereits verwarnte Reus die Ampelkarte. Platzverweis.
Bitteres Ende des ersten Durchgangs - und auch der Beginn der zweiten Halbzeit sah zunächst nicht gut aus. In der 48. Minute spielte sich Pavel Kaderàbek über die rechte Seite nach vorne, legte quer. Wagner kam aus fünf Metern zum Abschluss, knallte die Kugel an den rechten Torpfosten. Riesenglück für die Gäste - und es kam sogar noch besser. Im direkten Gegenzug schickte Dembélé Pierre-Emerick Aubameyang auf die Reise. Der Gabuner markierte den Ausgleich.
In der Folge blieb das Tempo hoch - beide Mannschaften investierten sehr viel, gingen keinem Zweikampf aus dem Weg. Beleg der Foulstatistik: 22:17. Diese Härte forderte Opfer - der nächste Rückschlag für den BVB - Dembélé musste in der 69. Minute verletzt vom Platz getragen werden.
Mit zunehmender Spieldauer baute die Chancenfülle deutlich ab. Selten wurde es so richtig gefährlich. In der 89. Minute hatte die TSG nochmals die Gelegenheit - Andrej Kramarić scheiterte jedoch freistehend aus neun Metern an Weidenfeller. So blieb es letztendlich beim leistungsgerechten Unentschieden.
Die Stimmen:
Sandro Wagner (TSG 1899 Hoffenheim): "Es war sehr ägerlich. Wir hätten 3:1 in Führung gehen können - es war Pech mit dem Pfosten. Dass wir danach direkt das Gegentor bekommen ist natürlich sehr bitter."
Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): "Wir haben das gemacht, was keiner gedacht hätte: weiter nach vorne gespielt. Aber Hoffenheim steht nicht umsonst da oben."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Problemzone IV
Die Personalsorgen der Dortmunder werden immer sichtbarer. In der Innenverteidigung verteidigten Bender und Marc Bartra. Bender - kein gelernter Verteidiger - und Bartra gewöhnten sich dabei zu keiner Zeit aneinander. Stellungsfehler standen auf der Tagesordnung. So fiel auch das 0:1 nach einem Fehltritt Benders.
Die TSG-Angreifer Wagner und Uth (später Kramarić) hatten leichtes Spiel gegen beide Defensivakteure. Kreuzen, fallen lassen - ganz einfach erspielten sich die Stürmer Räume und dadurch Möglichkeiten. Sicher ist, die Winterpause wird wichtiger denn je...
Die Statistik: 18
Na wer ist denn jetzt eigentlich der beste deutsche Stürmer? Fragt man Sandro Wagner, ist die Antwort klar: "Me, myself and I". Die Statistik spricht für den TSG-Angreifer. Mit 18 Treffern ist er der torhungrigste deutsche Angreifer im Kalenderjahr 2016.
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