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Viererpack von Pierre-Emerick Aubameyang! Borussia Dortmund nimmt HSV auseinander
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Publiziert 04/11/2016 um 14:13 GMT+1 Uhr
Borussia Dortmund hat dem Hamburger SV den nächsten Tiefschlag verpasst. Der BVB gewann beim Tabellenletzten mit 5:2 (3:0). Überragender Mann war Pierre-Emerick Aubameyang, der drei Tage nach seiner Suspendierung in der Champions League vier Tore (4., 23., 27., 48.) erzielte. Ousmane Dembélé (76.) erzielte den fünften Dortmunder Treffer. Für den HSV war Nicolai Müller (55., 81.) erfolgreich.
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So lief das Spiel:
Was sich der HSV in der ersten Halbzeit gegen Borussia Dortmund leistete, war schlichtweg nicht bundesligatauglich. Die Hamburger Profis schienen sich im Verursachen kapitaler Abwehrschnitzer beinahe minütlich überbieten zu wollen. Dem BVB reichte ein durchschnittlicher Auftritt mit einem hellwachen Aubameyang in der Sturmspitze, um sich die eigene Mini-Krise und die Diskussionen der vergangenen Woche problemlos von der Seele zu schießen.
Nach dem Seitenwechsel schlug Aubameyang mit einem satten Rechtsschuss links unten ins Eck direkt erneut zu, ehe der HSV dann doch seine Restehre rettete. Dazu lud die Elf von Thomas Tuchel aber auch herzlich ein, denn nach den stressigen Wochen nahm die Borussia deutlich den Fuß vom Gaspedal. Speziell ein engagierter Müller nutzte dies, um Schadensbegrenzung in jeglicher Hinsicht zu betreiben und die Saisontreffer der Hanseaten eigenständig von zwei auf vier zu verdoppeln. Die Borussia fiel offensiv nur noch einmal bemerkenswert auf, als Dembélé eine starke Vorarbeit von Aubameyang zum zwischenzeitlichen 5:1 veredelte.
Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass beim HSV nicht allzu vieles Hoffnung auf eine bessere sportliche Zukunft macht, während beim BVB durch immer mehr genesene Spieler und einen Aubameyang in Galaform alle Zeichen auf Aufholjagd stehen.
Die Stimmen:
Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Es ist schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Ich bin stark verärgert über unseren Start ins Spiel. Diese krassen individuellen Fehler haben unseren Plan über den Haufen geworfen und das Genick gebrochen. Die Reaktion in der zweiten Halbzeit war bemerkenswert. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Ich bin Teil des Teams, und wir werden hier weiter arbeiten. Es ist für die Mannschaft und den Verein eine sehr schwierige Situation."
Nicolai Müller (Hamburger SV): "Es ist einfach zu leicht, gegen uns Tore zu schießen. Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Nach der Pause haben wir versucht, uns nicht abschießen zu lassen."
Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir wussten um die lange Serie, die wir hier nicht mehr gewonnen hatten, dass jetzt Länderspielpause ist und dass wir als nächstes gegen Bayern München spielen. Ein Sieg war alternativlos. Die vier Tore von Aubameyang sprengen natürlich jede Erwartungshaltung."
Der Tweet zum Spiel:
Passend zum 80. Geburtstag von Uwe Seeler hoffte der HSV gegen Dortmund auf den Geburtstags-Bonus durch die Klub-Legende - vergeblich.
Das fiel auf: Keine Spannungen bei Tuchel-Aubameyang
Direkt nach seinem ersten Treffer führte der Weg von Aubameyang zu Tuchel. Dieses öffentliche Zeichen sollte beweisen, dass das Verhältnis zwischen Superstar und Trainer nach der Suspendierung unter der Woche wieder absolut intakt ist.
Die Statistik: 3
Alle drei lupenreinen Hattricks in dieser Bundesliga-Saison wurden gegen den HSV erzielt. Vor Aubameyang jubelten bereits Joel Pohjanpalo für Bayer Leverkusen und Anthony Modeste für den 1. FC Köln.
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