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Bundesliga: Borussia Dortmund trennt sich nach der Saison wohl von Peter Stöger

Stöger-Ende beim BVB offenbar beschlossen
Von Eurosport

17/04/2018 um 07:34Aktualisiert 17/04/2018 um 11:43

Borussia Dortmund wird sich zum Saisonende von Trainer Peter Stöger trennen. Das berichtet "Bild" einen Tag nach der bitteren Niederlage des BVB im Revierderby bei Schalke 04. Favorit auf die Nachfolge des Österreichers soll Lucien Favre sein. Der Coach des OGC Nizza könnte demnach schon bald Einigkeit mit den Schwarz-Gelben erzielen. Außenseiterchancen hat Marco Rose von RB Salzburg.

Der uninspirierte Auftritt seiner Mannschaft im Derby soll demnach der ausschlaggebende Punkt für die bevorstehende Trennung sein.

Bislang hatten die BVB-Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc Stöger stets faire Chancen auf eine Weiterbeschäftigung über den Sommer hinaus eingeräumt. "Wir haben immer gesagt, dass auch eine längere Zusammenarbeit mit Peter möglich ist. Wir sind ihm extrem dankbar", sagte Zorc vor dem Schalke-Spiel.

Watzke: "Das sind nur Spekulationen"

Hans-Joachim Watzke wollte die angeblich bevorstehende Trennung nicht bestätigen. "Das sind nur Spekulationen", teilte der BVB-Geschäftsführer dem SID am Dienstag auf Anfrage mit

Das hat sich laut "Bild" nun geändert. Der 52-Jährige muss selbst dann seinen Hut nehmen, wenn er mit dem Erreichen der Champions League die Mindestzielvorgabe erreicht.

Stöger verbreitet wenig Optimismus

"Mein Dienstverhältnis geht bis zum 30. Juni - und das ist gut so!", hatte Stöger selbst nach dem 0:2 auf Schalke gesagt und dabei erstaunlich klar nach Abschied geklungen. Vor zwei Wochen - kurz nachdem sein Team beim FC Bayern untergegangen war - hatte der Österreicher mit der Aussage überrascht, sein Leben hinge nicht davon ab, "beim BVB an der Seitenlinie zu stehen".

Stögers Vertrag wurde ohnehin nur bis zum Saisonende terminiert, nachdem er das Team Mitte Dezember von Peter Bosz übernommen hatte.

Lucien Favre gestikuliert

Lucien Favre gestikuliertImago

Favre in der Pole Position

Favorit auf den BVB-Job ist nun Lucien Favre. Der ehemalige Trainer von Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag mit dem französischen Erstligisten OGC Nizza.

Der Ex-Mainzer Marco Rose - derzeit Trainer von RB Salzburg - besitzt dagegen nur Außenseiterchancen. Sein Vertrag läuft noch bis 2019.

Auch der eigentlichen Wunschlösung Julian Nagelsmann hat der die Borussia mittlerweile abgesagt. Der Trainer der TSG Hoffenheim kommt erst im Sommer 2019 aus seinem Vertrag bei den Kraichgauern.

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