BVB-Boss Hans-Joachim Watzke räumt strategischen Fehler bei Chefscout Sven Mislintat ein

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat bei der Jahreshauptversammlung keinen Hehl daraus gemacht, dass er den Weggang von Chefscout Sven Mislintat bereut. Gleichzeitig räumte er sich eine Teilschuld ein: "Es war mein persönlicher Fehler, es zugelassen zu haben, dass Sven eineinhalb Jahre so behandelt worden ist." Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel hatte Mislintat systematisch ausgegrenzt.

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Sven Mislintat war als Chefscout von Borussia Dortmund maßgeblich daran beteiligt, dass Spieler wie Robert Lewandowski oder Ousmane Dembélé aus Nichts in die Höhe schossen. Nun zieht es den Talentsichter zum FC Arsenal, was vor allem BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke schmerzt.
"Der Abgang von Sven Mislintat tut weh. Es war mein persönlicher Fehler, es zugelassen zu haben, dass Sven eineinhalb Jahre so behandelt worden ist. Dazu stehe ich", sagte er am Sonntag auf der Jahreshauptversammlung.
Der ehemalige Trainer Thomas Tuchel hatte keinen guten Draht zu Mislintat - ihm wurde unter anderem der Zutritt zum Trainingsgelände und der Kontakt zur Mannschaft verwehrt.
Bereits vor mehreren Wochen hatte Borussia Dortmund seinem Scouting-Team eine neue Struktur mit Markus Pilawa an der Spitze gegeben. "Im Scouting werden wir keine Reibungsverluste", kündigte Watzke immerhin an.
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