BVB holt Torwart Marwin Hitz vom FC Augsburg: Was soll das denn?

Marwin Hitz steht unmittelbar vor einem Wechsel innerhalb der Bundesliga vom FC Augsburg zu Borussia Dortmund. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge schließt sich der 30-Jährige im Sommer dem BVB an, dort ersetzt er Roman Weidenfeller, der seine Karriere beendet. Zusammen mit Roman Bürki bildet Hitz dann ein Schweizer Torwart-Duo. Bleibt die Frage: Was soll das?

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Mit stürmischen Torhütern haben sie in Dortmund so ihre Erfahrungen gemacht. 1997 traf Jens Lehmann für Schalke gegen den BVB, später wurde er selbst Schwarz-Gelber und dort Meister.
Auch Marwin Hitz zählt zu den wenigen Auserwählten der Bundesliga-Geschichte, denen es vergönnt war, ein Tor aus dem Spiel heraus zu erzielen. 2015, gegen Leverkusen. Was das mit Lehmann zu tun hat? Nicht viel. Was das mit Dortmund zu tun hat? So einiges!

Hitz ist mehr als ein reiner Reservist

Fünf Jahre verbrachte Hitz zuletzt beim FC Augsburg, wohin er 2013 vom VfL Wolfsburg gewechselt war. 140 Spiele bestritt er, im Sommer zieht er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiter zum BVB, um dort Roman Weidenfeller zu ersetzen; das Dortmunder Urgestein (37) hört auf.
Das Profil dieses Profis - gestandener Bundesliga-Torhüter, Nummer drei der Schweizer Nationalmannschaft, WM-Teilnehmer - befähigt Hitz für mehr als die Rolle des reinen Reservisten, der darauf hoffen muss, ein paar Spiele im Pokal abzustauben.

BVB wird von Hitz profitieren

Insofern hat der BVB sein ursprüngliches Vorhaben nur bedingt umgesetzt: Es sah mal vor, den Platz hinter/neben Stammkraft Roman Bürki nicht unbedingt durch einen Kandidaten mit Nummer-eins-Anspruch zu besetzen. Das dürfte Hitz aber sein. Wovon wiederum der BVB profitiert.
Dortmunds Entscheidung ist aus mehrfacher Hinsicht sinnig. Zum einen gilt der ruhige Hitz nicht als Revoluzzer, sollte er am Ende doch auf der Bank landen. Zum anderen wird er Bürki, der auch im Nationalteam vor ihm steht, beim BVB aber nicht frei von Kritik ist, mit konstant soliden Leistungen unter Druck setzen.
Eigene Tore beinhaltet die Stellenausschreibung allerdings nicht...
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