Ebenfalls auf Twitter verabschiedete sich Bartra mit emotionalen Worten:
Ich hätte es nie für möglich gehalten, so viel Liebe und Unterstützung von einer der besten Fußball-Familien der Welt zu erhalten. Ihr seid ein Vorbild für alle!
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Zuvor hatten verschiedene Medien noch von einem Leih-Geschäft berichtet. Der laufende Vertrag des Verteidigers war bis 2020 datiert. Nach dem tragischen Attentat auf den BVB-Mannschaftsbus im vergangenen April, bei dem Bartra Verletzungen am Arm und an der Hand erlitten hatte, standen die Zeichen in letzter Zeit deutlich auf Abschied.
Erst am Montagmorgen war der Spanier vor Gericht erschienen, um gegen den Angeklagten auszusagen. Am vierten Tag des Prozesses hatte er erklärt:
Ich bin froh, noch am Leben zu sein.

BVB-Attentat: Bartra zieht Schlussstrich

Besonders die fünf Tage im Krankenhaus seien "furchtbar" gewesen. Nun gehe es ihm allerdings wieder gut. Das Attentat habe sein Leben verändert und er fühle sich mental jetzt noch stärker, hatte Bartra erklärt. Sportlich konnte Bartra zuletzt nicht mehr überzeugen. Unter Peter Stöger geriet er immer weiter ins Hintertreffen.
Nach dem 2:1 über Eintracht Frankfurt im letzten Jahr holte der 27-Jährige mit Dortmund den DFB-Pokal. Erst eine Woche zuvor hatte Bartra nach überstandener Operation sein Comeback gegeben.
"Marc Bartra ist ein wundervoller Mensch und ein toller Fußballer", attestierte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke und zeigte Verständnis für die Entscheidung des Spaniers, einen Schlussstrich unter dieses traurige Kapitel zu ziehen:
Leider ist ihm in Dortmund durch den feigen Anschlag auf noch immer unfassbare Weise Schreckliches widerfahren. Vor diesem Hintergrund respektieren wir Marcs Wunsch, in sein Heimatland zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen. Weil wir uns Marc in besonderer Weise verpflichtet fühlen, haben wir bei den Ablöseverhandlungen deutliches Entgegenkommen gezeigt.
"Borussia Dortmund wünscht Marc Bartra und seiner Familie alles Gute für die Zukunft. Wir werden immer miteinander verbunden bleiben", so Watzke weiter.
Wie der BVB auf seiner Homepage berichtet, hat Bartra zum Abschied die Manschette, die er im Pokalfinale zum Schutz seines Armes getragen hatte, dem Vereinsmuseum vermacht.
Die Ablösesumme soll laut "kicker" 10,5 Millionen Euro betragen.
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