BVB-Präsident Reinhard Rauball nimmt Aubameyang in Schutz

Reinhard Rauball, Präsident von Borussia Dortmund, nimmt Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang dessen gelegentliche Extravaganzen nicht übel. "Er hat über Jahre seine Leistung gebracht und sogar die kicker-Torjägerkanone gewonnen", sagte Rauball in der Donnerstagsausgabe des Fachmagazins. Aufgrund der Verdienste würde Rauball Aubameyang mehr Freiheiten zugestehen als anderen Spielern.

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Rauball sagte:
Dass der Gabuner "diese Summen heute nicht verdient, liegt nicht daran, dass wir ihm die Freigabe verweigert hätten, sondern am Verhalten der Vereine und manchmal auch der Verbände, die dabei eine Rolle spielen", sagte Rauball (71) und bezeichnete Aubameyang als "Eckpfeiler des Erfolges" des BVB. Der erfolgreichste afrikanische Torschütze in der Geschichte der Bundesliga (98 Tore) besitzt in Dortmund einen Vertrag bis 2021, dennoch wird er immer wieder mit internationalen Top-Klubs in Verbindung gebracht.
Der mittlerweile entlassene Coach Peter Bosz hatte Aubameyang (28) im November für ein Spiel suspendiert. Im Derby gegen Schalke 04 (4:4) vergab Aubameyang leichtfertig und egoistisch das 5:0 und flog beim Stand von 4:2 mit Gelb-Rot vom Platz. In 15 Bundesligapartien in dieser Saison hat er 13 Tore erzielt.

Bosz-Anstellung im Nachhinein "falsch"

Die Anstellung des Niederländers Bosz im vergangenen Sommer bezeichnete Rauball "in der Retrospektive" als "falsche Entscheidung". Es habe "einfach nicht gepasst, auch wenn mir das menschlich sehr leidtut." Der BVB hatte sich am 10. Dezember nach nur rund fünfmonatiger Amtszeit vom ehemaligen Trainer von Ajax Amsterdam getrennt, am selben Tag wurde der kurz zuvor beim 1. FC Köln beurlaubte Peter Stöger als neuer Coach verpflichtet.
Über den Österreicher sagte Rauball:
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