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Elf der Woche zum 29. Spieltag mit Horn, Kimmich, James, Brandt und Hunt
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Publiziert 10/04/2018 um 00:29 GMT+2 Uhr
Unsere Bundesliga-Elf der Woche des 29. Spieltages: Vor Ruhepol Timo Horn sorgen Sokratis und Tah mit starken Zweikampfquoten für den nötigen Rückhalt. Kimmich bringt mit starker Laufbereitschaft viel Druck nach vorn, den ein überragender Brandt sowie die wiedererstarkten Holtby und Didavi spielerisch aufnehmen. Vorn liefern Havertz und Hunt und netzen abgezockt ein.
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Tor:
Timo Horn (1. FC Köln): Zu Schulden kommen ließ sich der Schlussmann im Spiel gegen Mainz nichts. Im Gegenteil. Vor allem in den letzten hektischen Minuten war Horn zur Stelle und rettete dem FC zumindest den Punkt. In der 7. Minute der Nachspielzeit hielt er spektakulär gegen Robin Quaison, der Horn freistehend aus drei Metern nicht überwinden konnte. Auch ansonsten zeigte sich der Torwart, der beim Gegentreffer chancenlos war, mal wieder in Bestform.
Abwehr:
Sokratis (Borussia Dortmund): Der 29-Jährige zeigte während der gesamten Spielzeit keine Unsicherheit und war ein sicherer Rückhalt für den Tabellen-Dritten. So fand keiner der acht Stuttgarter Torschüsse sein Ziel.
Jonathan Tah (Bayer Leverkusen): Der Innenverteidiger glänzte mit einer Zweikampfquote von 83 Prozent und war bereits in der ersten Halbzeit, in der Leipzig immer wieder gefährlich angriff, die Bank, auf die seine Nebenmänner bauen konnten.
Joshua Kimmich (FC Bayern): Kimmich verbuchte im Spiel gegen Augsburg mit der Flanke auf Torschütze Corentin Tolisso bereits seine zwölfte Torvorlage in dieser Saison. Die beste Laufleistung aller Bayern-Spieler (11,08 Kilometer) sowie eine Passquote von 98 Prozent rundeten die Leistung des Rechtsverteidigers ab.
Mittelfeld:
Lewis Holtby (Hamburger SV): In der Anfangsphase der Einzige, der sich mit beherzten Torschüssen gegen den Abstieg stemmte. Nach dem Ausgleich glänzte er mit viel Spielkultur und guten Einzelaktionen, In der 52. Minute machte er durchsetzungsstark das zwischenzeitliche 2:1 beim Sieg über Schalke.
James Rodríguez (FC Bayern): Der Kolumbianer brachte seine überragende Form auch gegen Augsburg auf den Platz. Mit dem Treffer zum 2:1 stieß James das Tor zur Meisterschaft weit auf und bereitete zudem das 3:1 von Arjen Robben vor. Damit war der 26-Jährige in den letzten sieben Bundesligaspielen an zehn Treffern direkt beteiligt.
Daniel Didavi (VfL Wolfsburg): Die gesamte Woche plagte sich Didavi mit Oberschenkelproblemen herum. Erst beim Abschlusstraining signalisierte der Ex-Stuttgarter, dass er sich fit genug für einen Einsatz fühle. Und das war das Glück der "Wölfe", denn mit zwei Toren entschied Didavi das Spiel beim SC Freiburg beinahe im Alleingang und verschaffte den Niedersachsen so ganz wichtige drei Punkte im Abstiegskampf.
Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Der Nationalspieler war an drei der vier Leverkusener Treffer direkt beteiligt und machte, wie es Eurosport-Experte Matthias Sammer bezeichnete, das "Spiel seines Lebens". Brandt war immer anspielbar und leitete fast jeden gefährlichen Angriff seines Teams ein.
Maximilian Philipp (Borussia Dortmund): Nach seiner langen Knieverletzung kommt der 24-Jährige langsam in Top-Form. Gegen Stuttgart war er eines der belebenden Elemente im Spiel der Dortmunder, war an den meisten offensiven Aktionen beteiligt und sorgte mit einigen ansehnlichen Kombinationen auch für Spielkultur beim BVB. Philipp verbuchte die meisten Torschüsse (4) und krönte seine Leistung mit seinem siebten Saisontreffer zum 3:0-Endstand.
Angriff:
Kai Havertz (Bayer Leverkusen): Dass Havertz erst 18 Jahre alt ist, hätte man gegen Leipzig beinahe vergessen können - so abgezockt spielte er auf. Er erzielte nicht nur einen Treffer selbst, sondern sorgte ständig für Gefahr und hatte Chancen auf den ein oder anderen Treffer mehr.
Aaron Hunt (Hamburger SV): Zunächst mit einer engagierten, aber unauffälligen Partie, interpretierte er die ungewohnte Mittelstürmerposition weit zurückgezogen auf den Flügeln. Sein Hammertor zum 3:2-Sieg kurz vor Schluss (84.) ließ alle Dämme brechen.
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