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Rassismus-Debatte um Pierre-Emerick Aubameyang: Vater kündigt Abschied aus Deutschland an
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Publiziert 14/01/2018 um 18:35 GMT+1 Uhr
Pierre-Francois Aubameyang, Vater von BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang, hat via Instagram einen baldigen Abschied seines Sohnes aus Deutschland angekündigt. Papa Aubameyang nahm dabei Bezug auf eine Kritik des Kicker-Chefreporters Carlo Wild. Aubameyang junior hatte Wild vorgeworfen, ihn rassistisch beleidigt zu haben.
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"Ich glaube, dass der kleine Affe und seine Familie von hier verschwinden müssen, denn hier kann man nicht mehr leben", schrieb Pierre-Francois Aubameyang.
Wild hatte Aubameyang in der Sendung kicker.tv - Der Talk hinsichtlich seiner diverser Eskapaden kritisiert. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass Auba diesen Affenzirkus in München aufziehen könnte", so der Journalist.
Das Wort "Affenzirkus" interpretierte Aubameyang als rassistische Beleidigung. Der Gabuner veröffentliche einen Instagram-Post, dem er einen Screenshot einer Google-Suche des Wortes beigefügt hatte.
Darauf war ein Schimpanse zu sehen, der einen Hitlergruß zeigt. Es handelt sich dabei allerdings um ein Plattencover einer Punkband, die sich explizit gegen Rechts ausspricht.
Wild: Rassismus das Alllerletzte
Wild selbst äußerte sich in einem Statement zu den Vorwürfen: "Es lag nie und nimmer in meiner Absicht, den Spieler und Menschen Aubameyang in irgendeiner Form zu beleidigen oder zu diskriminieren. Ich wollte mit dieser im deutschen Sprachgebrauch geläufigen und nicht negativ konnotierten Redewendung ausschließlich dessen Extravaganzen außerhalb des Fußballplatzes benennen", war im "kicker" zu lesen.
"Wer mich kennt, wird wissen, dass ich mit Rassismus rein gar nichts zu tun habe. Das wäre das Allerletzte", erklärte Wild zudem im Gespräch mit Sport1. "Ich habe durch den Fußball Menschen aus allen Kontinenten getroffen. Und einer ist mir so recht wie der andere."
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