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Spiegel: Mutmaßlicher BVB-Attentäter plante weitere Anschläge
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Publiziert 06/11/2017 um 15:21 GMT+1 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht davon aus, dass der mutmaßliche BVB-Attentäter Sergej W. weitere Anschläge geplant habe. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Montag. Es bezieht sich auf die 43-seitige Anklageschrift. Bei der Abfahrt des BVB vom Hotel zum Champions-League-Heimspiel am 11. April gegen den AS Monaco waren neben dem Mannschaftsbus drei Sprengsätze explodiert.
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Dem 28-jährigen Angeklagten wird "versuchter Mord in 28 tateinheitlich zusammentreffenden Fällen in Tateinheit mit Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und mit gefährlicher Körperverletzung in zwei tateinheitlich zusammentreffenden Fällen" zur Last gelegt.
Der spanische Verteidiger Marc Bartra wurde bei dem Anschlag schwer an Arm und Hand verletzt.
BVB anscheinend nicht einziges Ziel
Die Entscheidung des Landgerichts Dortmund über die Zulassung der Anklage steht nach Spiegel-Angaben noch aus. Der BVB war aber offensichtlich nicht das alleinige Ziel des Tatverdächtigen. W. soll sich im Internet nach der Tat mit mehreren Seilbahn-Betreibern und deren Aktienkursen beschäftigt haben.
Als Suchbegriff gab er unter anderem "Bergbahnen Engelberg-Trübsee Tiflis AG" und deren Wertpapierkennnummer ein, ebenso suchte er nach der "Karwendelbahn AG".
Dieses Verhalten lasse nur den Schluss zu, schreiben die Dortmunder Staatsanwälte laut Spiegel, dass W. "sich ein neues Ziel suchte, um aus Kursverlusten aufgrund von Anschlägen Gewinne" zu erzielen.
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