Stefan Reuter und Oliver Mintzlaff zoffen sich nach Geste von Daniel Baier in TV-Sendung

RB-Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff liefert sich ein Wortgefecht mit Augsburg-Manager Stefan Reuter und äußert neue Vorwürfe gegen den FCA. Daniel Baier sei mit seiner obszönen Geste gegenüber Ralph Hasenhüttl nicht der einzige Augsburger gewesen, der sich daneben benommen habe: So sei Präsident Klaus Hofmann schon durch Mittelfinger-Gesten aufgefallen. Reuter äußerte sich irritiert.

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Dicke Luft bei "Sky90", dem Fußballtalk am Montagabend!
Zu Gast: unter anderem Stefan Reuter, Manager des FC Augsburg. Als im Laufe der Sendung Olaf Mintzlaff, Vorstandsboss von RB Leipzig, zugeschaltet wird und das Thema auf die Entgleisung des Augsburgers Daniel Baier im Spiel gegen Leipzig gelenkt wird, geht es richtig zur Sache.
Baier hatte sich vergangene Woche beim Augsburger 1:0-Sieg über Leipzig eine obszöne Geste in Richtung RBL-Coach Ralph Hasenhüttl geleistet und war vom DFB dafür für ein Spiel gesperrt und mit einer 20.000-Euro-Geldstrafe bestraft worden.

Stefan Reuter lobt Daniel Baier

Aufregung gab's zudem, weil Leipzig jeden Entschuldigungsversuch Baiers am Spielabend abgelehnt hatte.
Eigentlich alles schon abgehakt, doch Reuter und Mintzlaff bekamen sich jetzt nochmal richtig in die Haare.
Zunächst drückte Reuter bei "Sky90" seinem Spieler ein Kompliment aus: "Daniel hat einen Fehler gemacht und er hat sich entschuldigt. Wie er im Nachgang damit umgegangen ist, war klasse."
Doch dann ging's zur Sache. Zunächst schilderte der Augsburger Manager die Vorkommnisse nach dem Spiel zwischen Augsburg und Leipzig (1:0) aus seiner Sicht:

Reuter tritt gegen Leipzig nach

Leipzigs Pressesprecher habe das bejaht, doch als Baier und der Augsburger Pressesprecher in die Leipziger Kabine wollten, wurden sie laut Reuter richtiggehend "rausgeschmissen".
"Was da abgegangen ist, fand ich ganz bestimmt nicht in Ordnung von ihrer Seite", fuhr Reuter den telefonisch zugeschalteten Mintzlaff an:
Das Problem aus Leipziger Sicht: Baier hatte direkt nach Spielschluss bei "Sky" gesagt, er wisse nicht, wofür er sich entschuldigen solle. Das hatten die RBL-Verantwortlichen gesehen und Baier deshalb den Zutritt zur Kabine verweigert.

Schwere Vorwürfe gegen FCA-Präsident Hofmann

Mintzlaff reagierte in der TV-Sendung prompt:
Einmal angestachelt, returnierte Mintzlaff Reuters Worte mit schweren Vorwürfen gegen den FCA. Genauer: gegen Präsident Klaus Hofmann.
Der habe die RBL-Delegation am Spieltag nicht begrüßt und später als arrogant betitelt. Während des letzten Spiels beider Klubs in Leipzig sei es sogar noch höher hergegangen. Mintzlaff:

Weitere Spitzen trotz Friedensangebot

Mintzlaff sagte, er sei selbst Zeuge dieser Szenen gewesen. Im Übrigen wäre es nun nicht einer der Leipziger Spieler gewesen, der sich mit einer "vulgären Geste" einen "Ausraster" gegenüber dem gegnerischen Trainer geleistet habe. Reuter solle "nicht die Tatsachen verdrehen".
Nach diesem Wortgefecht schritt dann "Sky"-Gastgeber Patrick Wasserziehr ein und bot den beiden Streithähnen an, die Sache später unter sich zu klären.
Dazu erklärten sich beide Seiten bereit. Reuter stichelte jedoch nochmal nach: "Gerne, wir sollten nämlich schon bei der Wahrheit bleiben, wie es nach dem Spiel abgegangen ist."
Mintzlaff reagierte spitz:
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