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TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund: Julian Nagelsmann will die "Krone"
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Publiziert 11/05/2018 um 13:41 GMT+2 Uhr
Auf der letzten Rille ins "Millionenspiel": 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund kämpfen im direkten Duell am Samstag geplagt von großen Verletzungssorgen um den Einzug in die Champions League. Doch während die Qualifikation zur Königsklasse für den wahrscheinlich zum letzten Mal von Peter Stöger betreuten BVB ein absolutes Muss ist, können die Kraichgauer mehr oder weniger befreit aufspielen.
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Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann sagte am Freitag:
Allerdings fehlen beiden Mannschaften etliche Stammspieler. "Die Sorgen, die der BVB hat, haben wir auch", sagte Nagelsmann, der neben den Langzeitverletzten wohl auch auf Havard Nordtveit (Oberschenkelzerrung) verzichten muss. In Dortmund hatte sich zuletzt Ömer Toprak bei den Verletzten eingereiht.
Stöger vor Showdown optimistisch
Dennoch sieht Stöger, über dessen Zukunft nach dem Spiel wohl zeitnah Auskunft gegeben wird, "eine richtig gute Ausgangsposition". Und "ich traue uns zu, den fehlenden Punkt, aber auch den Sieg zu holen", sagte der Österreicher. Dortmund könnte sich sogar eine Niederlage mit einem Tor Unterschied erlauben. Hoffenheim würde ein 2:0-Sieg sicher reichen - unabhängig davon, wie der punktgleiche Tabellenfünfte Bayer Leverkusen gegen Hannover 96 spielt.
"Wir werden in der ersten Halbzeit kein Zwischenergebnis einblenden", sagte Nagelsmann: "Erst einmal wollen wir unser Spiel gewinnen - und dann das große Ganze. In der zweiten Hälfte könnte das andere Ergebnis Relevanz bekommen. Wir werden das nötige Risiko eingehen, ohne von Anfang an mit offenem Visier zu spielen."
Kontrahent Stöger richtete den Blick zurück auf seine Ankunft in Dortmund:
Das 30-Millionen-Spiel?
Für beide Klubs geht es um Mehreinnahmen von gut 50 Millionen Euro. Dem Verlierer droht die im Vergleich triste Europa League, in der nach Angaben von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, der wohl in der kommenden Woche den Schweizer Lucien Favre als neuen Coach vorstellenden wird, 30 Millionen weniger zu verdienen wären.
"Für neue Spieler hat das keine extreme Relevanz, weil wir nicht in das Regal der Champions-League-Spieler greifen. Bloß weil wir uns qualifizieren, holen wir deswegen nicht einen, der mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi um die Wette schießt", sagte Nagelsmann: "Aber es ist ein großes finanzielles Thema, ob man seinen Kader mit hoher Qualität breiter aufstellen kann."
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