Bundesliga | Franck Ribéry über Verlängerung beim FC Bayern und seine Zukunft

Seit zwölf Jahren spielt Franck Ribéry beim FC Bayern München. Unter anderem gewann der Franzose 2013 mit den Münchenern das Triple. Bislang galt ein Abschied zum Saisonende ebenso wie bei Arjen Robben als sehr wahrscheinlich, Ribéry bringt nun aber eine erneute Verlängerung ins Spiel. Im Interview mit der "L'Équipe" sagte er: "Wir werden sehen, wie es in den kommenden Wochen läuft."

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Mit den Bayern-Bossen sowie seinem Berater Alain Migliaccio werde man sich zusammensetzen. "Ich werde bei Bayern bleiben, wenn ich ihnen immer noch etwas geben kann", erklärte Ribéry der "L'Équipe":

Ribéry: "FC Bayern ist meine Familie"

Er könne "noch mindestens 35 Spiele machen., bei den großen Spielen dabei sein", meinte der Franzose, der im April 36 Jahre alt wird. Seine Beziehung zum deutschen Rekordmeister bezeichnete Ribéry als "echte Liebesgeschichte" und den FC Bayern als seine "Familie".
Heutzutage sei eine solch lange Zusammenarbeit in der Fußball-Welt eine echte Seltenheit. Schon von Beginn an habe er gemerkt, dass der FC Bayern der richtige Verein für ihn sei. Die Münchner hätten ihn so genommen, wie er ist:
Der Franzose bestritt bisher 411 Spiele für den deutschen Rekordmeister. 122 Tore und 180 Vorlagen hat er vorzuweisen. Mit acht Meistertiteln gehört er zu den erfolgreichsten Münchenern. Einzig Mehmet Scholl, Oliver Kahn, Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm gewannen ebenso viele Meisterschaften. Falls die Bayern dieses Jahr den Titel holen, wäre Ribéry der alleinige Rekordhalter.

Neue Rolle beim FC Bayern möglich

Sollte er dennoch seine Laufbahn in München im Sommer beenden, wolle er in anderer Funktion zurückkommen: "Wenn ich morgen von den Bayern weggehe, dann wäre das, um noch besser dorthin zurückzukehren: Nicht mehr als Spieler, sondern in einer anderen Rolle. Das steht schon in meinem Vertrag."
Ribéry brachte unter anderem einen Posten in der Nachwuchsarbeit ins Gespräch. Der ehemalige französische Nationalspieler sagte:
Er habe den Österreicher beraten und ihm zahlreiche Tipps mit auf den Weg gegeben. "Ich habe ihm gesagt, er soll arbeiten, spielen und dafür kämpfen. Man bleibt nicht zwölf Jahre beim FC Bayern, wenn man nicht ernsthaft arbeitet", so Ribéry.

Ribéry verteidigt Restaurant-Besuch

Auch zu der Goldsteak-Affäre äußerte sich der Franzose. "Ich mache privat, was ich will. Man soll mich nach meiner Leistung als Fußballer beurteilen. Manche haben eine diebische Freude daran, mir zu schaden. Ich bezweifle, dass diese Leute eine große Karriere als Reporter machen werden…", stellte der 35-Jährige klar:
Anfang Januar hatte der Restaurantbesuch des Franzosen bei Starkoch Nusret Gökçe für Aufsehen gesorgt. Ein Video mit Ribéry wurde in den sozialen Medien von vielen Usern kritisiert. Der 35-Jährige reagierte darauf äußerst ausfallend und beleidigte sowohl Fans als auch die Medien. Vom FC Bayern wurde dem Franzosen deshalb eine hohe Geldstrafe auferlegt.
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