BVB-Keeper Roman Bürki im Interview der Woche bei Eurosport über…
…seinen Vater, der früh die Karriere rettete:
"Als ich nach einem Probetraining beim FC Thun nicht genommen wurde, war ich so verunsichert, down und enttäuscht von mir selbst, weil ich mir immer sehr viel Druck mache. Dann bekam ich den Anruf von Young Boys Bern, aber ich habe gesagt: Ich will da nicht hin, einfach aus Angst, wieder zu versagen. Mein Vater hat mich richtig gezwungen, dort hinzugehen - und das hat schlussendlich meine Karriere gerettet."
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...seine risikoreiche Spielweise:
"Als Torwart ist das Aufbauspiel ein Thema, das wir unter Lucien Favre täglich trainieren. Ich mag es, Fußball zu spielen, und würde auch sagen, dass ich nicht so schlecht bin. In früheren Zeiten habe ich ein bisschen zu viel Risiko genommen, jetzt habe ich meine Erfahrung gemacht. Ich muss manchmal ein bisschen egoistisch sein und auch mal den langen Ball spielen."
…seinen Mentaltrainer:
"Ich habe schon angefangen, als ich 16, 17 war. Ich dachte mir, dass es bestimmt nicht schaden kann. Für mich ist es überhaupt kein Tabuthema. Jede Kleinigkeit, die hilft, sollte man als Spieler in Anspruch nehmen, um so gut wie möglich zu werden. Ich habe den Mentaltrainer schon von klein auf gebraucht, und das ist auch weiterhin so."
…Fan-Anfeindungen nach Patzern: 'Besser ohne Bürki als ohne Fans'
"Es war ja nicht das erste Mal, dass so etwas gegen mich geschrieben wurde. Ich habe schon fast alles durchgemacht, die nicht so guten Leitungen habe ich zu spüren bekommen. Es hat mich schon berührt, aber ich wusste damit umzugehen. Auch davor gab es Situationen, in denen ich nicht immer sagen würde, dass ich der Hauptschuldige war - aber so dargestellt wurde. Man merkt schnell, ob es wirklich sachlich ist oder anders."
…Veränderungen bei Borussia Dortmund:
"Wir sind gereift. Letzte Saison habe wir viele Spiele aus der Hand gegeben, weil wir nicht bis zum Schluss da waren oder gekämpft haben, um den Sieg zu halten. In dieser Saison haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben sehr gute Charaktere dazubekommen, neue Spieler, die Schwung und Qualität bringen. In der Kabine war die Stimmung immer gut; wir hatten immer einen super Zusammenhalt."
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