BVB-Streichkandidaten: Diese elf Spieler dürfen in Dortmund gehen

Nachdem Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt bereits mächtig Geld gelassen hat, soll das Konto nun etwas aufgefüllt werden. Insbesondere bei den Leihspielern will der BVB einen rigorosen Schritt machen. Aber auch etablierte Stars dürfen den Verein verlassen, allerdings lassen die Abnehmer noch auf sich warten. Insgesamt elf Spieler sollen gehen. Eurosport.de zeigt die Streichkandidaten.

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Wenn der BVB am 3. Juli seine Tore für das erste Training der neuen Saison öffnet, werden sich 35 Spieler die Trainingsklamotten überwerfen – zehn mehr als in der vergangenen Spielzeit.
Mit Nico Schulz (Hoffenheim), Julian Brandt (Leverkusen) und Thorgan Hazard (Gladbach) hat Dortmund bereits drei Spieler verpflichtet, um den Umbruch voranzutreiben.
Doch dazu gehört auch die Trennung von einigen Spielern. Die Kadergröße wird bis zum Auftakt oder zumindest bis zum Ende des Transferfensters drastisch reduziert werden.
"Wir werden natürlich weiter versuchen, den Kader zu optimieren. Aber das Gros ist getan", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". Und:
Sieben Spieler kehren nach Leihen nach Dortmund zurück – keiner von ihnen hat in Schwarz-Gelb eine Zukunft. Hinzu kommen vier weitere Spieler, die es schwer haben. "Mir fällt spontan keiner ein, der eine Option für uns wäre", erklärt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Lage der BVB-Leihspieler.

BVB: Schürrle und Kagawa vor Abschied

Der prominenteste Name ist wahrscheinlich André Schürrle. Der Offensivspieler ist an den FC Fulham ausgeliehen, wird aber nach dem Urlaub wieder zurückerwartet – um dann wieder zu gehen. In Dortmund wird der 28-Jährige keine Chance mehr bekommen, zudem will der Klub das Jahresgehalt von rund sieben Millionen Euro einsparen.
Abnehmer gibt es bisher keine, vor allem keine in der Bundesliga. Schürrle selbst würde am liebsten in Deutschland bleiben, doch es wird wohl aufs Ausland oder erhebliche Gehaltseinbußen hinauslaufen.
Bei Shinji Kagawa verhält es sich ähnlich. Der frühere Publikumsliebling kehrt zwar aus der Türkei zurück, hat aber in Dortmund keine Zukunft – und noch keine Interessenten. Aus der Premier League sollen Everton und West Ham angeklopft haben. Auch hier würde der BVB das Gehalt gerne streichen.
"Der größte Teil kehrt nicht zu uns zurück", verrät Watzke und meint damit auch Jeremy Toljan (Celtic Glasgow), Dzenis Burnic (Dynamo Dresden) und Felix Passlack (Norwich City), für die der BVB dringend neue Vereine sucht.
Auch bei Alexander Isak, der bei Willem II mit 13 Tore in 16 Spielen die Eredivisie aufmischte, stehen die Chancen nicht allzu gut. Allerdings könnte der Stürmer zum Auftakt der neuen Saison nochmal eine Chance erhalten, sollte der BVB bis dahin keinen weiteren Stürmer gefunden haben.

BVB: Abnehmer für Toprak gesucht

Anders verhält es sich mit Sebastian Rode, der im Winter an Frankfurt ausgeliehen wurden. Trotz schwerer Verletzung würde die Eintracht den Mittelfeldmann gerne fest verpflichten, wenn die medizinische Prognose positiv ausfällt. Der BVB will den 28-Jährigen ziehen lassen, aber fordert auch eine entsprechende Ablösesumme. Ende offen.
Weiter ist der BVB wohl bei Raphael Guerreiro. Mit der Verpflichtung von Nico Schulz sieht der Portugiese keine Zukunft mehr in Dortmund. Paris Saint-Germain soll großes Interesse haben.
Ex-Kapitän Marcel Schmelzer soll indes bleiben. "Er ist ein wichtiger Faktor für uns, auch in der Kabine. Er verkörpert ein Höchstmaß an Identifikation mit Borussia Dortmund. Ich möchte Marcel weiter beim BVB sehen", sagt Zorc.
So auch bei Ömer Toprak, der insgesamt nur auf neun Einsätze in der Liga kommt und unter Trainer Lucien Favre keine Rolle spielt.
Maximilian Philipp hat sich von seinem Wechsel zum BVB sicher mehr erhofft. Nun darf und will der Angreifer den Verein verlassen. Leipzig, Wolfsburg und Gladbach scheinen interessiert zu sein.
Für die Verantwortlichen des BVB deutet sich bis zum 3. Juli eine Menge Arbeit an, damit der Trainingsplatz der Dortmund nicht überquillt.
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