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Knackpunkt Ablöse: Platzt der Hummels-Transfer noch?

Knackpunkt Ablöse: Platzt der Hummels-Transfer noch?
Von Eurosport

17/06/2019 um 09:18Aktualisiert 17/06/2019 um 09:19

Kehrt Mats Hummels vom FC Bayern München zu Borussia Dortmund zurück? Eine Einigung, wie von der "Bild" gemeldet, konnte der "Kicker" am Montag nicht bestätigen. Dem Fachmagazin zufolge feilschen BVB und Bayern noch um die Ablöse für den 30-jährigen Innenverteidiger - und liegen dabei ein gutes Stück auseinander. Lothar Matthäus versteht derweil die Bayern nicht. Alle News zum möglichen Transfer.

Update vom 17. Juli: Laut dem "Kicker" sind sich der FC Bayern und Borussia Dortmund zwar grundsätzlich über einen Wechsel von Mats Hummels einig, doch die Ablösesumme führe noch - anders als bisher gemeldet - zu Diskussionen zwischen beiden Vereinen.

Es sei noch lange keine Einigung erzielt, heißt es demnach aus Bayern-Kreisen. Schließlich hatten die Bayern 2016 rund 35 Millionen Euro an den BVB gezahlt, um Hummels nach München zurückzuholen - eine ähnliche Preisvorstellung soll der FC Bayern nun wieder haben.

Die gewünschte Transfersumme des BVB soll jedoch "nur" zwischen 15 und 20 Millionen Euro liegen.

Soll der BVB Mats Hummels zurückholen?

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Update | 16. Juni: Matthäus versteht Bayern nicht

Der bevorstehende Wechsel von Mats Hummels zu Borussia Dortmund sorgt bei Rekordnationalspieler Lothar Mattthäus für Unverständnis. "Ich würde Hummels nicht gehen lassen. Schon gar nicht für das Geld, über das angeblich gesprochen wird", erklärt Matthäus der "Bild am Sonntag".

Update | 16. Juni: 20 Millionen Euro für Hummels?

Wie die "Bild am Sonntag" vermeldet, sollen sich der FC Bayern München und Borussia Dortmund über den Wechsel von Hummels weitestgehend einig sein. Demnach bekäme der Rekordmeister vom BVB 20 Millionen Euro Ablösesumme plus Erfolgsnachschläge für den Innenverteidiger. Auch der 30-Jährige selbst stehe diesem Transfer positiv gegenüber.

Laut dem Bericht würde Hummels bei den Westfalen knapp unter zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen - angeblich zwei Millionen Euro weniger als aktuell beim deutschen Rekordmeister.

14. Juni: Hummels vor Wechsel zum BVB

Der deutsche Vizemeister Borussia Dortmund ist angeblich an einer Rückkehr des ehemaligen Nationalspielers Mats Hummels (30) von Bayern München interessiert.

Nach Informationen von "Bild-Zeitung" und "Sport Bild" habe es bereits "konkrete Gespräche" zwischen beiden Klubs gegeben. Der BVB habe sein Interesse bei den Münchnern "offiziell hinterlegt".

Bayern-Trainer Niko Kovac soll dem Bericht zufolge einen möglichen Verkauf Hummels akzeptiert haben. Ein BVB-Sprecher teilte am Samstag mit, dass "Gerüchte" nicht kommentiert werden. Von den Bayern oder Hummels lag bis zu diesem Zeitpunkt keine Stellungnahme vor.

Hummels ist in der Jugend der Bayern ausgebildet worden, spielte jedoch von 2008 bis 2016 für die Schwarz-Gelben. 2011 feierte er mit dem BVB unter Trainer Jürgen Klopp die Meisterschaft, ein Jahr später folgte das Double. 2016 wechselte Hummels für 35 Millionen Euro zurück an die Isar, der BVB soll nun gut die Hälfte bieten.

Dort scheint es in der kommenden Saison einen ausgeprägten Konkurrenzkampf auf den Positionen der Innenverteidiger zu geben. Die Bayern haben bereits die beiden französischen Weltmeister Benjamin Pavard (VfB Stuttgart/35 Millionen Euro) und Lucas Hernandez (Atletico Madrid/80 Millionen Euro) geholt. Gesetzt ist zudem Nationalspieler Niklas Süle.

Vor den Spekulationen um Hummels hatte es bereits Aufregung um dessen langjährigen Nebenmann Jérôme Boateng gegeben. Dem Weltmeister von 2014, ebenfalls von Joachim Löw aussortiert, legte Bayern-Präsident Uli Hoeneß einen Wechsel nahe. Boateng antwortete im "Kicker":

"Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell. "

Boatengs Dienste in München könnten tatsächlich wieder wichtiger werden, sollte Hummels zum BVB zurückkehren. In Dortmund wäre Hummels ein Kandidat für die Rolle des Abwehrchefs, die er dort bis 2016 ausfüllte. Bislang stehen Manuel Akanji, Abdou Diallo, Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak als Innenverteidiger im Kader.

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