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Elf der Woche mit Alfred Finnbogason, Leon Bailey, Julian Brandt und Willi Orban

Elf der Woche: Eiskalter Isländer und Bayern-Bezwinger
Von Eurosport

03/02/2019 um 21:21Aktualisiert 03/02/2019 um 21:43

Alfred Finnbogason besiegte Mainz 05 mit seinen drei Toren am 20. Bundesliga-Spieltag praktisch im Alleingang und verhalf dem FC Augsburg zu drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Er führt den Sturm der Elf der Woche von Eurosport.de an. Zudem sorgten Leon Bailey und Julian Brandt mit ihren Leistungen für den Sieg von Bayer 04Leverkusen gegen den FC Bayern München. Hier die komplette Elf:

TOR:

Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach): Der Schweizer spielte seine 150. Partie für Gladbach und er hielt erneut die Null. Er hatte einen relativ ruhigen Abend, war aber da, als er gebraucht wurde Der 30-jährige Schweizer hat diese Saison bereits zehn Mal zu Null gespielt und überhaupt in 20 Bundesliga-Spielen erst 18 Gegentore kassiert.

ABWEHR:

Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg): Zuletzt kaum mit Einsatzchancen ausgestattet, erhielt Stafylidis gegen Mainz eine Bewährungschance in der Startelf und wusste auf Anhieb zu überzeugen. Mit 89 Ballkontakten war der Grieche die meistgesuchte Anspielstation im FCA-Spiel und trieb das Spiel der krisengebeutelten Gastgeber immer wieder dynamisch über seine linke Seite an. Stafylidis bereite zwei Augsburger Großchancen vor und bestach defensiv mit 75 Prozent gewonnenen Zweikämpfen.

Marcel Halstenberg (RB Leipzig): Mit seinem ersten Elfmetertor in der Bundesliga brachte Halstenberg die Leipziger gegen Hannover kurz vor der Pause nervenstark in Führung und bereitete per Ecke das torentscheidende 2:0 durch Willi Orban vor - zum ersten Mal überhaupt war der 27-Jährige damit in der Bundesliga an zwei Treffern direkt beteiligt. Halstenberg beackerte seine linke Seite defensiv wie offensiv unermüdlich, die 75 Ballaktionen bedeuteten zudem den drittbesten Wert aller Akteure auf dem Feld.

Willi Orban (RB Leipzig): Der Leipziger Kapitän bekam durch das Fehlen von Upamecano nach langem Reservistendasein mal wieder eine Chance in der Startelf und wusste auf Anhieb zu überzeugen. Defensiv erledigte der ungarische Nationalspieler seinen Job ohne Fehl und Tadel, offensiv trug der kopfballstarke Orban mit seinem ersten Bundesliga-Doppelpack maßgeblich zum RB-Sieg gegen Hannover bei.

Willi Orban - RB Leipzig - jubelt gegen Hannover

Willi Orban - RB Leipzig - jubelt gegen HannoverImago

MITTELFELD:

Julian Brandt (Bayer Leverkusen): Der Nationalspieler lieferte gegen Bayern eine überragende Partie ab und war allein an sieben Torschüssen direkt beteiligt. Brandt legte mit 12,6 Kilometern die größte Laufdistanz aller Spieler auf dem Feld zurück und war mit 67 Ballaktionen die Hauptanspielstation im Leverkusener Spiel. Mit der Vorlage zum spielentscheidenden 3:1 durch Alario trug sich der Brandt zudem noch in die Scorerliste ein.

Leon Bailey (Bayer Leverkusen): Der Jamaikaner beendete mit einem wunderschönen Freistoßtor gegen den FC Bayern seine seit September andauernde Torflaute in der Bundesliga. Er kommt unter Neu-Trainer Peter Bosz immer besser in Schwung und erinnerte mit unzähligen Sprints und Tempodribblings zu großen Teilen wieder an den überragenden Bailey der Vorsaison.

Bayer Leverkusen, Leon Bailey

Bayer Leverkusen, Leon BaileyGetty Images

Raphael Guerreiro (Borussia Dortmund): Sein Antritt vor dem 1:0-Treffer durch Marco Reus war einfach unwiderstehlich. Während Jadon Sancho heute nicht seinen spektakulärsten Tag erwischte, war es Guerreiro, dem es immer wieder gelang, die Frankfurter Defensive auseinander zu spielen und seine Gegenspieler, wie Reus, zu bedienen. In der zweiten Halbzeit ging ihm dann allmählich die Luft aus, ohne ihn ging beim BVB nach vorne allerdings auch nicht mehr viel.

Julian Weigl (Borussia Dortmund): In der Innenverteidigung machte Weigl ein fehlerfreies Spiel - und das gegen das so gefürchtete Frankfurter Sturm-Trio Sébastien Haller, Ante Rebic und Luka Jovic. Vor allem gegen den robusten Rebic behielt Weigl oftmals die Oberhand und hielt gemeinsam mit seinem Verteidiger-Partner Abdou Diallo den Laden hinten dicht.

ANGRIFF:
Alfred Finnbogason (FC Augsburg): Matchwinner Finnbogason schoss den FCA mit dem insgesamt vierten Dreierpack seiner Bundesligakarriere im Alleingang zum 3:0-Erfolg über Mainz. Der Isländer gab die meisten Torschüsse aller Spieler auf dem Feld ab (5) und entschied für einen Offensivakteur starke 63 Prozent seiner Zweikämpfe für sich. Kaum auszudenken, wo die Fuggerstädter in der Tabelle ohne ihren Topstürmer stehen würden.

Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach): Der belgische Nationalspieler war gegen Schalke der alles überragende Spieler auf dem Feld. In der Schlussphase bereitete Hazard beide Gladbacher Treffer durch Kramer und Neuhaus jeweils mit klugen Zuspielen vor. Der 25-Jährige präsentierte sich gegen Schalke enorm spiel- und vor allem dribbelfreudig: 14 Mal ging der Belgier ins Eins gegen Eins, elf dieser Duelle entschied Hazard für sich - ein überragender Wert.

Luka Jovic (Eintracht Frankfurt): Mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer katapultierte sich der junge Serbe wieder an die Spitze der Torschützenliste. Inzwischen stehen 14 Treffer auf seinem Konto, dahinter folgt der andere Torschütze des heutigen Tages, Marco Reus (13). Trotz seiner erst 21 Jahre stellte Jovic gegen den BVB einmal mehr seinen Tor-Instinkt unter Beweis.

Luka Jovic von Eintracht Frankfurt

Luka Jovic von Eintracht FrankfurtSID

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