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Elf der Woche zum 23. Spieltag: SC Freiburg, Mainz 05 und Düsseldorf trumpfen auf
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Publiziert 26/02/2019 um 01:52 GMT+1 Uhr
Elf der Woche zum 23. Spieltag: Der SC Freiburg, der FSV Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf trumpfen mit je einem Duo in unserer Auswahl auf. Hingegen sucht man ausnahmsweise den BVB vergebens, während es vom FC Bayern München zumindest Javi Martínez in die Eurosport-Mannschaft geschafft hat. Acuh vom FCB-Gegner Hertha BSC ist ein Vertreter in unserer Elf der Woche dabei.
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Tor:
Koen Casteels (VfL Wolfsburg): Wie so oft in den letzten Wochen war der Belgier sicherer Rückhalt bei den "Wölfen". Doch mehr als das: Seine Rettungstat gegen Landsmann Thorgan Hazard in der 75. Minute war sensationell. Warum der VfL dringend mit Casteels verlängern will, wurde gegen Gladbach beim 3:0 mehrfach deutlich.
Abwehr:
John Anthony Brooks (Hertha BSC): Der US-Amerikaner empfahl sich unter Beobachtung seines Nationaltrainers Gregg Berhalter eindrucksvoll für weitere Länderspieleinsätze. Er entschied knapp 89 Prozent seiner direkten Duelle für sich und war dabei in der Luft kein einziges Mal zu bezwingen. Er hatte sieben klärende Aktionen und überzeugte auch in der Offensive: Das 3:0 bereitete er mustergültig per Kopf vor.
Kaan Ayhan (Fortuna Düsseldorf): Der Abwehrchef beeindruckte im Aufsteigerduell außerordentlich. Er gewann zehn seiner zwölf Zweikämpfe, wobei er 100 Prozent seiner Luftduelle für sich entschied. Der ehemalige Schalker brachte in der gegnerischen Hälfte annähernd 94 Prozent seiner Pässe an den eigenen Mann und veredelte seine bärenstarke Leistung mit dem 2:1-Siegtreffer.
Aaron Martin (FSV Mainz 05): Der Linksverteidiger lieferte gegen Schalke ein ganz starkes Spiel ab. In der Defensive hatte der Spanier mit dem zuletzt starken Daniel Caligiuri keine Probleme. Zudem bereitete der U21-Nationalspieler die ersten beiden Mainzer Treffer mit Hereingaben mustergültig vor und war so neben Karim Onisiwo der Matchwinner bei den Gastgebern.
Mittelfeld:
Javi Martínez (FC Bayern München): In einer lange umkämpften Partie sorgte Martínez mit dem entscheidenden Kopfballtreffer für den mühsamen Arbeitssieg gegen Hertha BSC. Auf den Tag genau vor sechs Jahren hatte der Spanier zuletzt in einem Bundesligaspiel in der Allianz Arena getroffen. Martínez entwickelt sich dank enormer Präsenz und Zweikampfstärke in den entscheidenden Wochen immer mehr zu einer unverzichtbaren Größe für den Rekordmeister.
Kevin Stöger (Fortuna Düsseldorf): Stöger agierte gegen Nürnberg halbrechts im Mittelfeld neben Alfredo Morales. Er gab herausragende sechs Torschussvorlagen und war der lauffreudigste Akteur an diesem Abend (zurückgelegte Distanz: 12,92 Kilometer). Er hatte die meisten Ballaktionen (128) und bereite den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand per Freistoß-Hereingabe vor.
Davy Klaassen (Werder Bremen): Der Sommerneuzugang vom FC Everton war gegen den VfB prächtig aufgelegt. Er gewann zehn seiner zwölf Zweikämpfe, schloss jedes seiner drei Tacklings erfolgreich ab und überzeugte mit neun Ballsicherungen. Seine 77 intensiven Läufe waren die zweitmeisten seines Teams. Mit einem fulminanten Distanzschuss markierte er den 1:1-Endstand.
Vincenzo Grifo (SC Freiburg): Der Deutsch-Italiener war Dreh- und Angelpunkt in der Offensive der Freiburger beim souveränen 5:1-Erfolg gegen den FC Augsburg. Grifo beherrschte seine linke Flügelseite, leitete diverse Angriffe ein und war von einer überforderten gegnerischen Defensive nur selten in den Griff zu kriegen – insgesamt verbuchte er sechs Torschüsse und vier Torschussvorlagen. Den Treffer zum 2:0 steuerte er per sehenswertem Direktfreistoß in den Winkel aus 20 Metern selber bei, den Treffer zum 3:0 durch Nils Petersen legte er per Eckball auf.
Angriff:
Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg): Effizienter geht es nicht: Joker Mehmedi, der in der 64. Minute für Josip Brekalo eingewechselt wurde, brachte seine beiden einzigen Schüsse im Kasten unter, womit er das Ergebnis auf 3:0 hochschraubte. Außerdem sicherte er in seiner relativ kurzen Einsatzzeit dreimal den Ball.
Nils Petersen (SC Freiburg): Der Stürmer leitete bereits in der 9. Minute den Torreigen der Freiburger der Augsburg nach schlimmen Patzer von Rani Khedira mit toller Direktabnahme ein. Noch vor dem Halbzeitpfiff legte Petersen mit gutem Laufweg nach Eckball zum ersten Pfosten und gekonntem Kopfball seinen zweiten Treffer nach. Einen sicheren Treffer zum 6:1 verpasste er in der Schlussminute mit einem überhasteten Abschluss aus kurzer Distanz ins Außennetz. Trotzdem überzeugte Petersen vor allem als Pressingspieler, der bereits am gegnerischen Sechzehner konsequent Druck und Verunsicherung ausübte und mit dafür sorgte, dass die überforderten Gäste aus Augsburg nicht ins Spiel fanden.
Karim Onisiwo (FSV Mainz 05): Neben Aaron Martin war der österreichische Mittelstürmer der entscheidende Mann beim 3:0-Sieg über Schalke 04. Mit einem satten Volleyschuss aus 13 Metern (18.) und einer tollen Einzelaktion gegen Salif Sané mit einem anschließenden coolen Abschluss ins rechte untere Eck (84.) krönte Onisiwo seinen tollen Auftritt mit zwei tollen Toren.
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