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Wegen vermüllter Wohnung: Harte Kritik an Dembélé-Clan

Wegen vermüllter Wohnung: Harte Kritik an Dembélé-Clan

17/04/2019 um 08:48Aktualisiert 17/04/2019 um 09:03

Nach seinem Wechsel zum FC Barcelona hinterließ Ousmane Dembélé seine Wohnung in Dortmund wie eine Müllhalde. Vor Gericht wurde Dembélé deshalb zu einer Strafe von 10.000 Euro verdonnert. Der Ex-Vermieter hatte geklagt. Von der Spielervermittler-Vereinigung (DFVV) erntete der 21-Jährige harte Kritik. "Die DFVV duldet weder Müllhalden noch Arroganz", meinte DFVV-Geschäftsführer Gregor Reiter.

Hintergrund für die Kritik der Spielervermittler-Vereinigung waren auch die Aussagen von Dembélés Anwalt Horst Kletke, der vor dem Amtsgericht Dortmund erklärt hatte, in einer Wohnung dürfe "es stinken und auch mal dreckig sein." Lediglich der Zustand beim Auszug sei entscheidend. Reiter widersprach diesen Darstellungen und meinte:

"Die Aussage ist schlichtweg falsch. Mit fremdem Eigentum habe ich pfleglich umzugehen, sonst hat der Vermieter einen Unterlassungsanspruch und bei Zuwiderhandlung einen fristlosen Kündigungsgrund. Dem Vermieter eine Müllhalde zu hinterlassen und ihn dann zu einem Rechtsstreit zu zwingen, ist ein starkes Stück."

Dembélés Berater Marco Lichtsteiner soll dem Vermieter hinterher sogar angeboten haben, das Haus gleich abzureißen und ein neues Gebäude hinzustellen. Reiter erklärte zu den möglichen Äußerungen des Beraters:

"Wenn Lichtsteiner das tatsächlich gesagt hat, disqualifiziert er sich als Berater. Auch wenn ein Spieler Millionen verdient, hat weder er noch sein Berater das Recht, andere Menschen herablassend zu behandeln und ihr Eigentum zu zerstören. "

Nach nur einem Jahr beim BVB hatte sich Dembélé im Sommer 2017 zum FC Barcelona gestreikt. Für eine Ablöse von 120 Millionen Euro durfte der junge Franzose zu Barça wechseln.

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