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RB-Boss bei Eurosport: Werner vor Abschied aus Leipzig

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Ralf Rangnick und Timo Werner

Fotocredit: Getty Images

VonJohannes Mittermeier
04/05/2019 Am 16:56 | Update 04/05/2019 Am 16:56
@msportblog

Oliver Mintzlaff, Vorstandsboss von RB Leipzig, hat sich am Rande des Bundesligaspiels gegen den FSV Mainz 05 bei Eurosport zu Timo Werner geäußert. "Spätestens am Ende der Saison" werde über die Zukunft des umworbenen Nationalstürmers entschieden. "Ich halte es immer noch für ein Stück weit offen, auch wenn die letzten Signale seines Beraters waren, den Vertrag eher nicht zu verlängern."

Ähnliche Aussagen hatte Mintzlaff schon vor Wochen getätigt. Allerdings habe Leipzig noch Hoffnung, weil Werner "ja auch merkt, was für eine tolle Entwicklung in der Truppe ist", wie Mintzlaff bei Eurosport sagte.

RB hat sich für die Champions League qualifiziert und erstmals das DFB-Pokalfinale erreicht (am 25. Mai gegen den FC Bayern München).

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"Wir haben immer gesagt: Wir wollen nicht in ein letztes Vertragsjahr, ohne dass wir Klarheit haben", sagte Mintzlaff über Werner, dessen Kontrakt im Sommer 2020 endet. Heißt: Visieren die Sachsen noch eine ordentliche Ablöse an, müssen sie Werner nach dieser Saison verkaufen. Bayern gilt als Favorit für eine Verpflichtung des 23-Jährigen.

Leipzig "noch nicht Dortmund- oder Bayern-Jäger"

"Wir freuen uns über die Entwicklung. Dass wir die jungen Spieler besser machen, muss zwangsläufig bei unserer Philosophie rauskommen. Das ist in dieser Saison phantastisch gelaufen", sagte Mintzlaff zu Leipzigs sportlicher Situation, merkte aber an:

Wir müssen uns auf und neben dem Platz noch verbessern. Wir hatten einen richtig schlechten Start und haben auch international nicht das gezeigt, was wir momentan zeigen. Wir können uns als so junger Verein nicht hinstellen und sagen, wir müssen Champions League spielen.

RB sehe sich "noch nicht als Dortmund- oder Bayern-Jäger", betonte Mintzlaff.

Wir sind ambitioniert und wollen uns langfristig oben festsetzen, aber da gehört eine realistische Einschätzung dazu. Es ist wichtig, dass wir nicht größenwahnsinnig werden.

Deshalb müsse sich Leipzig vereinseigene "Leitplanken setzen, um für uns klare und realistische Ziele" zu definieren.

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