VfBStuttgart: Neuer Trainer schon gegen Dortmund

VfB Stuttgart will bei der Trainersuche keine Zeit verlieren und den Nachfolger von Tayfun Korkut bereits vor dem nächsten Bundesliga-Spiel gegen den BVB verpflichtet haben. "Wir suchen einen Trainer, der uns gegen Dortmund zur Verfügung steht", sagte Wolfgang Dietrich bei Sport im Dritten im SWR. Andreas Hinkel wird nur dann auf der VfB-Bank sitzen, wenn der ideale Mann nicht gefunden wurde.

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Für Reschke bringt die Länderspielpause daher hektische Tage mit vielen Gesprächen. Zum einen will der Sportchef "mit vielen Spielern" über den abermaligen Absturz der hoch ambitionierten Schwaben sprechen. Zum anderen, und das hat Priorität, sich "mit zwei, drei Trainern treffen und eine gute Lösung für den VfB finden".

Wer das sein könnte?

"Es gibt etliche Namen, die eine hohe Qualität haben", sagte Reschke, der nichts von einer Rangliste wissen wollte. Die Nummer eins, betonte er, werde sich im Laufe der Gespräche herauskristallisieren.
Namen werden trotzdem bereits genannt, allesamt übliche Verdächtige. Laut Stuttgarter Medien soll der VfB Ralph Hasenhüttl favorisieren, laut "Süddeutscher Zeitung" aber wenig Chancen auf ein Engagement des früheren Leipzig-Coaches sehen. Der kicker nennt Markus Weinzierl als Wunschlösung. Der frühere Schalke-Trainer war bereits im Januar kontaktiert worden, hatte da aber noch einen gut dotierten Vertrag bei den Knappen. Dieser ist inzwischen aufgelöst.
Der Schwabe Markus Gisdol (zuletzt Hamburger SV) soll ebenfalls ein Kandidat sein. Die "Bild-Zeitung" brachte Roger Schmidt ins Gespräch, der als einziger der Genannten aktuell einen Klub betreut. Der ehemalige Leverkusener verdient bei Beijing Guoan in China aber wohl zu gut, um sich auf den VfB einzulassen.

Dietrich skizziert Anforderungsprofil:

Reschke sieht Korkuts Nachfolger unmittelbar gefordert. "Es geht darum, die Mannschaft zu stabilisieren. Speziell in der Offensive müssen wir erfrischender und torgefährlicher spielen", sagte er: "Das wird eine der Herausforderungen sein."
Dietrich skizzierte am späten Sonntagabend das Anforderungsprofil für den neuen Mann so:
Reschke sieht Korkuts Nachfolger unmittelbar gefordert. "Es geht darum, die Mannschaft zu stabilisieren. Speziell in der Offensive müssen wir erfrischender und torgefährlicher spielen", sagte er:
Hinkel beschäftigt sich derweil nicht mit einem womöglich längerfristigen Engagement bei seinem Heimverein. "Meine persönliche Situation ist jetzt völlig nebensächlich. Entscheidend ist, dass der VfB schnell den Weg zurück in die Erfolgsspur findet", sagte der 36-Jährige auf der Vereins-Homepage. Es sei "selbstverständlich, dass ich dem VfB in dieser Situation helfe".
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