1. FC Köln: Jhon Córdoba und Mark Uth angefressen nach Elfmeterstreit

Der 1. FC Köln hat sich am Sonntagabend durch eine eindrucksvolle Aufholjagd last minute ein 2:2 im Rheinderby gesichert – trotzdem herrschte dicke Luft. Vor dem Elfmeter in der 58. Minute schnappte sich Jhon Córdoba den Ball, musste ihn nach längeren Diskussion an Mark Uth abtreten. Die Schalke-Leihgabe verschoss den Strafstoß anschließend. Der Schütze zeigte sich über den Streit angefressen.

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"Ich habe letzte Woche getroffen und deswegen hatte ich das Selbstvertrauen und wollte ihn wieder schießen. Jhon wollte ihn dann unbedingt schießen", erklärte Uth die Geschehnisse im Anschluss an die Partie bei "Sky" und forderte im gleichen Atemzug bessere Absprachen für solche Situationen: "Ich glaube, es sollte vorher besser kommuniziert werden, bringt einen vielleicht ein bisschen aus dem Konzept."
Die Diskussionen vor dem verschossenen Elfmeter möchte der 28-Jährige jedoch "ganz sicher nicht als Ausrede gelten lassen".
FC-Keeper Timo Horn sprang dem gebürtigen Kölner zur Seite. "Mark hat letzte Woche verwandelt und dann ist es auch normal, dass er sich den Ball wieder schnappt. Es ist gut, wenn wir selbstbewusste Spieler haben, die sich der Verantwortung stellen. Diese Woche ist er nicht reingegangen, beim nächsten Mal trifft er dann wieder", ermutigte er seinen Teamkollegen.
Uth zeigte sich sehr glücklich darüber, dass die seine Mannschaft zumindest noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnte. "Ich bin den Jungs sehr dankbar, dass wir noch mal alles reingehauen haben und sie mir dann heute ein bisschen aus der Scheiße geholfen haben", sagte er sichtlich ereichtert: "Das hätte ich dann heute auf meine Kappe genommen."
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