Union Berlin: Neven Subotic fordert Schutz für den gesamten Fußballbetrieb

Union Berlins Abwehrspieler Neven Subotic hat die Klubs der Fußball-Bundesliga zu einem gesamtheitlichen Ansatz bei der Bewältigung der Folgen der Coronakrise aufgefordert. "Es kann nicht sein, dass wir uns nur darüber Gedanken machen, wie gering der Schaden für die 1. Liga ist", sagte Subotic im "Welt"-Interview. Man müsse auch die weiteren Fußball-Ligen schützen.

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Wörtlich sagte Neven Subotic: "Wir müssen versuchen, auch den Frauenfußball zu schützen und den jenseits der 1. und 2. Liga."
Die Bundesligisten dürften sich nicht nur Gedanken darüber machen, wie man sich selbst rette: "Denn in Anführungsstrichen die ärmsten Schweine sind die, die nicht am Monatsende Tausende von Euro überwiesen bekommen, sondern die, die von Monat zu Monat leben. Das ist kein Spaß, wie da teilweise mit Leuten umgegangen wird."

Subotic befürchtet größere Kluft zwischen Bundesliga und dem Rest

Allerdings hegt Subotic Zweifel. Es sei seine Furcht und seine Sorge, "dass es, was die 1. Liga betrifft, genauso weitergeht wie vorher. Das aber würde meines Erachtens bedeuten, dass die Kluft zwischen der 1. und der 2. Liga noch größer wird", sagte Subotic:

Angst um Coronavirus-Auswirkungen in Afrika

Große Sorgen bereiten dem 31-Jährigen die möglichen Folgen der Pandemie für den afrikanischen Kontinent. Subotic sagte:
Subotic, der mit seiner Stiftung unter anderem Projekte in Äthiopien unterstützt, ergänzte: "Äthiopien und viele weitere afrikanische Länder haben längst nicht so ein entwickeltes Gesundheitssystem und erst recht nicht die finanziellen Mittel, wie wir es in Deutschland kennen."
(SID)
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