Alexander Nübel: Konkurrenz für FC Bayern? RB Leipzig will Schalke-Torhüter

Alexander Nübel gilt als eines der größten Torwart-Talente in Deutschland. Neben dem FC Bayern soll nun auch RB Leipzig am 22-Jährigen interessiert sein. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Der Schalker sei als möglicher Nachfolger für Péter Gulácsi im Gespräch, der im nächsten Jahr wohl einen Wechsel in die Premier League anstrebt. Eurosport.de macht den Transfer-Check.

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Fotocredit: Eurosport

Schon seit längerem macht das Gerücht die Runde, dass der FC Bayern an einer Verpflichtung von Schalke-Keeper Alexander Nübel interessiert ist. Nun könnten die Münchner aber Konkurrenz aus der Bundesliga erhalten.
Laut "Bild" hat RB Leipzig den 22-Jährigen ebenfalls auf dem Zettel. Der aktuelle Stammtorhüter der Leipziger, Péter Gulácsi, will sich angeblich im kommenden Jahr nach einer neuen Herausforderung umschauen. Besonders die Premier League habe es dem Ungarn angetan, schreibt "Bild".
Damit könnte Nübel in der Saison 2020/21 als Gulácsis Nachfolger nach Leipzig wechseln. Auch Borussia Dortmund soll zuletzt Interesse am jungen Schalke-Keeper gezeigt haben. Nach Informationen von "Spox" haben bisher aber weder die Dortmunder noch die Leipziger ein Angebot unterbreitet.

Nübel-Vertrag auf Schalke endet 2020

Nübel stieg erst während der vergangenen Saison zum Stammtorhüter der "Königsblauen" auf und löste dabei Ralf Fährmann als Nummer eins ab. Auch in der deutschen U21-Nationalmannschaft untermauerte der Youngster bei der Europameisterschaft in diesem Sommer sein Talent.
Nübels Kontrakt auf Schalke läuft nur noch bis Sommer 2020. Auf eine Vertragsverlängerung konnten sich der Bundesligist und der 22-Jährige bisher nicht einigen.
Eurosport-Check: Ein Nübel-Wechsel in diesem Sommer nach Leipzig scheint unwahrscheinlich. Erste Angebote für Gulácsi - auch aus England - sollen die Ostdeutschen bereits abgelehnt haben. RB plant also auch in der neuen Spielzeit mit dem 29-Jährigen. Sollte Gulácsi den Verein im kommenden Jahr aber verlassen, wäre Nübel eine sehr gute Alternative.
Was generell für Leipzig spricht: Im Gegensatz zum FC Bayern könnte RB sofort einen Stammplatz bieten. Bei den Münchnern hätte Nübel dagegen Manuel Neuer vor sich. Auch Leipzigs neuer Sportdirektor Markus Krösche könnte eine Rolle spielen: Er kennt Nübel noch aus gemeinsamen Zeiten beim SC Paderborn.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 20 Prozent
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