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Borussia Dortmund legt bei den Transfers Wert auf Geschwindigkeit
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Publiziert 15/07/2019 um 20:01 GMT+2 Uhr
Borussia Dortmund hat diese Saison mit Nico Schulz, Thorgan Hazard und Julian Brandt drei extrem schnelle Spieler verpflichtet. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc haben ihre Transferstrategie nun gegenüber dem "kicker" kommentiert. Die Maxime "Tempo" wird beim BVB offensichtlich groß geschrieben.
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Der BVB ist bekannt für Offensivfußball, der den Gegner in Umschaltsituationen praktisch überrollt. Auch in dieser Saison soll das die Maxime sein. Beim 10:0 im Test gegen den Kreisligisten FC Schweinberg war dieser Ansatz schon deutlich zu erkennen.
Das Spiel ist zwar alles andere als ein Gradmesser für das was in der Bundesliga und Champions League auf den BVB zukommt, an den getätigten Transfers lässt sich jedoch bestens ablesen, worauf der BVB in der kommenden Saison Wert legt: Offensivpower durch hohes Tempo.
Sportdirektor Michael Zorc erklärt gegenüber dem "kicker" das Angriffsspiel und seine Prioritäten bei den Einkäufen. Neben den technischen Qualitäten stehen vor allem die läuferischen Fähigkeiten der Spieler im Fokus. "Geschwindigkeit wird im Fußball immer wichtiger, weil du nur damit gegen gut sortierte Gegner zu Torchancen kommst. Du benötigst Tempo - im Eins-gegen-eins, im Umschaltspiel, bei den tiefen Läufen," erklärte Zorc.
Die schnellste Außenverteidigung der Liga
Mit Nico Schulz auf links hat man einen der schnellsten Spieler der Liga verpflichtet - Top-Speed in der vergangenen Saison: 34,83 km/h. Nur einer war im Dortmunder Kader noch schneller: Rechtsverteidiger und Real-Leihgabe Achraf Hakimi mit 35,10 km/h. Kein Wunder, dass sich Hans-Joachim Watzke bei diesen Werten freut: "Schnellere Außenverteidiger als wir wird niemand haben."
Der Rest des Kaders passt ebenfalls perfekt ins flinke Schema: Jadon Sancho (34,56 km/h), der aus Leverkusen verpflichtete Julian Brandt (34,23 km/h), Marco Reus (33,31 km/h) und Thorgan Hazard von Borussia Mönchengladbach (33,02 km/h) bringen allesamt die Geschwindigkeit mit, die der BVB brauchen wird, um tiefstehende und kompakte Abwehrreihen zu knacken.
Der neue-alte Trumpf im System der Borussen verspricht, eine mächtige Waffe zu werden. Klub-Legende Sebastian Kehl (aktuell Leiter der Lizenzspielerabteilung beim BVB) fasste das neuerlangte Selbstbewusstsein zusammen:
Ob die Taktik aufgeht, wird sich spätestens beim ersten Härtetest gegen den FC Liverpool während der Promo-Tour durch die USA zeigen.
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