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Bundesliga | Borussia Dortmund lässt auch gegen Werder Bremen Punkte liegen
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Publiziert 28/09/2019 um 17:57 GMT+2 Uhr
Borussia Dortmund hat im Titelrennen der Bundesliga einen erneuten Dämpfer kassiert und die Mentalitätsdebatte weiter angefacht. Der BVB kam gegen Werder Bremen nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus und rutschte aus den Europapokalrängen heraus. Tore von Mario Götze (9.) und Kapitän Marco Reus (41.) reichten nicht zum Sieg. Milot Rashica (7.) und Marco Friedl (56.) trafen für die Gäste.
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Fotocredit: Eurosport
So lief das Spiel:
BVB-Trainer Lucien Favre wechselte vor dem anstehenden Champions-League-Duell auf zwei Positionen und gab sowohl Mahmoud Dahoud als auch Mario Götze eine Chance von Beginn an. Bei Werder kehrte Angreifer Milot Rashica nach seiner Adduktorenverletzung zum ersten Mal seit dem 1. Spieltag wieder in die Bremer Startelf zurück und feierte im Signal Iduna Park ein Comeback nach Maß.
Nach einem Ballgewinn von Davy Klaassen gegen Axel Witsel bediente Bremens Kapitän geistesgegenwärtig den freien Rashica rechts am Dortmunder Strafraum. Der Kosovare legte sich den Ball mit einem Kontakt vor und traf aus halbrechter Position wuchtig in die linke Ecke (7.).
Die Dortmunder Antwort ließ allerdings keine zwei Minuten auf sich warten: Lukas Piszczek wurde im rechten Halbfeld nicht attackiert und flankte ungestört Richtung langer Pfosten. Dort verschätzte sich Bremens Michael Lang fatal und ließ Mario Götze im Rücken frei zum Kopfball kommen. Der Weltmeister ließ sich die Chance nicht nehmen und köpfte aus kurzer Distanz in die lange Ecke ein (9.).
Dortmund investierte in der Folge deutlich mehr und dominierte Werder mit 73 Prozent Ballbesitz. Jedoch fanden die Hausherren gegen dich gestaffelte Bremer kaum Raum für Abschlüsse, sodass es lange nur bei Distanzschüssen blieb. Kurz vor der Pause kamen die Schwarz-Gelben doch noch zum erlösenden Führungstreffer: Thorgan Hazard bediente Marco Reus mit einer maßgenauen Flanke und der Dortmunder Kapitän köpfte zum 2:1 in die linke Ecke ein (41.).
Im zweiten Durchgang agierte Bremen deutlich mutiger und kam durch einen Standard zum Ausgleich. Nuri Sahins Ecke verlängerte Joshua Sargent an den langen Pfosten, wo Marco Friedl die Kugel freistehend aus kurzer Distanz über die Linie köpfte (56.).
Dortmund erspielte sich in der Folge kaum noch Torchancen, bis auf einen Abschluss von Hazard (75.) blieb das Offensivspiel der Borussia zu behäbig und ungenau. Der eingewechselte Paco Alcácer vergab in der Nachspielzeit nach toller Vorarbeit von Brandt die letzte Gelegenheit auf drei Punkte (90.+2).
Die Stimmen:
Marco Reus (Borussia Dortmund): "Wir haben es heute nicht zu Ende gebracht. Eigentlich hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle. Hinten raus hatten wir aber zu wenige Torchancen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Am Ende hat bei uns etwas die Power gefehlt. Bremen hat es in der zweiten Hälfte richtig gut gemacht."
Roman Bürki (Borussia Dortmund): "Wir spielen nicht wie Männer, so habe ich das Gefühl. Wir müssen dahin gehen, wo es weh tut und in den Situationen konsequenter sein. Ich würde mir vom einen oder anderen wünschen, mehr Aggressivität an den Tag zu legen."
Florian Kohfeldt (Werder Bremen): "Die zweite Halbzeit haben wir ein Topspiel gemacht. Mit der ersten Halbzeit war ich aber nicht zufrieden, da waren wir mit Ball nicht so mutig wie ich mir das gewünscht hätte. Der Punkt in Dortmund ist für uns super viel wert."
Nuri Sahin (Werder Bremen): "Die erste Halbzeit geht klar an die Borussia, weil wir nach dem 1:0 aufgehört haben, nach vorne zu spielen. Am Ende haben wir hier aber einen verdienten Punkt mitgenommen."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Götzes Statement
Mario Götze gab gegen Werder Bremen sein Saisondebüt in der Startelf von Borussia Dortmund und rechtfertigte seine Aufstellung mit einer starken Leistung. Neben seinem Treffer zum 1:1 war der 27-Jährige mit 60 Ballkontakten in 72 Minuten Spielzeit gut ins Spiel eingebunden. Götze ließ sich immer wieder tief fallen, um sich Bälle abzuholen und das schleppende Dortmunder Spiel anzutreiben.
Die Statistik: 4
Wenn Mario Götze in der Startelf steht, trifft er auch oft. In vier seiner letzten sechs Startelfeinsätze traf Dortmunds Nummer zehn ins Schwarze.
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