Bundesliga | FC Bayern München siegt gegen SC Freiburg

Der FC Bayern München hat sein Heimspiel am 33. Spieltag der Bundesliga gegen den SC Freiburg ungefährdet mit 3:1 (3:1) gewonnen. Entscheidender Mann auf dem Feld war Goalgetter Robert Lewandowski, der nach seinen zwei Treffern (24./37.) nun auf 33 Saisontore kommt. Auch Joshua Kimmich (15.) traf für den Meister. Lucas Höler (33.) erzielte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer.

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So lief das Spiel:

Fünf Wechsel nahm FCB-Trainer Hansi Flick in seiner Startelf vor. Sven Ulreich, Sarpreet Singh, Lucas Hernández, Javi Martínez und Michaël Cuisance rotierten auf das Feld. Die Münchner nahmen die Partie – trotz bereits perfekter Meisterschaft – sehr ernst und spielten von Beginn an auf Sieg.
Freiburg, das kurzfristig auf Lino Tempelmann verzichten musste, weil sich dieser beim Aufwärmen verletzte, hoffte auf einen Meisterkater bei den Münchnern und rückte einen Punkterfolg in den Fokus – wohlwissend, dass die internationalen Plätze in direkter Reichweite waren.
Die Münchner forcierten jedoch die eigenen Offensivpläne und gingen in der 15. Minute in Führung. Thomas Müller bediente Robert Lewandowski im Strafraum, der den Überblick behielt und ablegte auf Joshua Kimmich. Aus 16 Metern legte der Nationalspieler den Ball flach und unhaltbar ins linke Eck.
Neun Minuten später legten die Münchner nach. Müller passte auf Leon Goretzka, der im Strafraum zum Abschluss kam. Alexander Schwolow konnte den Ball nicht festhalten und so war Lewandowski zur Stelle und markierte das 2:0.
Der deutsche Rekordmeister blieb dran, ging auf den nächsten Treffer, doch kassierte in der 33. Minute das 2:1. Die Freiburger erzielten mit ihrer ersten guten Chance direkt einen Treffer. Tempelmann-Ersatz Yannik Keitel spielte Jonathan Schmid in der rechten Strafraumhälfte frei, seinen Schuss aus kurzer Distanz konnte Ulreich nicht parieren – schließlich schob Lucas Höler ein.
Freiburg stellte um, begegnete den Münchnern mit hohem Offensivpressing und lief in der 37. Minute in einen Bayern-Konter. Goretzka nahm Hernández auf der linken Seite mit, der Lewandowski im Zentrum bediente. Der Pole erzielte aus kurzer Distanz das 3:1.
Im zweiten Durchgang gestalteten die Freiburger die Partie ausgeglichener. Die Münchner nahmen allerdings auch viel Tempo aus dem eigenen Spiel. So kamen die Breisgauer zu guten Gelegenheiten – vor allem in Person des eingewechselten Luca Waldschmidt, der eine gute Leistung zeigte.
In Schlagdistanz kamen die Freiburger jedoch nicht mehr, die Münchner spielten den Vorsprung routiniert über die Zeit. In der Schlussphase feierten noch der 20-jährige US-Amerikaner Chris Richards und der 17-jährige Jamal Musiala ihre Bundesliga-Debüts im FCB-Dress.

Die Stimmen:

Christian Günter (SC Freiburg): "Weil sie eine sehr hohe Qualität haben – deshalb werden sie deutscher Meister. Sie waren eiskalt, so wie die ganze Saison und so verlierst du dann dieses Spiel hier."
Thomas Müller (FC Bayern München): "Wir wollten gierig sein, jede Mannschaft nimmt sich vor dem Spiel einiges vor, aber wir machen es aktuell ganz gut. Es wird nichts anderes als Erfolg von uns verlangt und im Moment ist die Truppe so gierig. Auch die Jungs, die reingekommen sind, die wissen auch, wie Fußball geht."

Das fiel auf: Meister-Rotation

Nachdem die Münchner am vergangenen Spieltag gegen Werder Bremen die vorzeitige Meisterschaft klar machten, ließ FCB-Erfolgstrainer Flick Rotation walten und mischte seine Startelf auf fünf Positionen im Vergleich zum vergangenen Spiel durch.
Zwar betonte Flick, auch die letzten beiden Spiele unbedingt gewinnen zu wollen, doch diese Prämisse war keine Einschränkung seiner Wechselflut – denn der Kader der Münchner ist eben nahezu auf allen Positionen mindestens zweifach gut besetzt.
Für die Reservisten wichtige Spielpraxis, für die zusätzliche Stärkung des Teamgefüges ein Katalysator. Denn um die Champions League im August gewinnen zu können, bedarf es perfekte Fußballwochen – und die sind nur dann abzurufen, wenn alle Faktoren stimmen.

Der Tweet zum Spiel:

Die Statistik: 350

Müller hat in dieser Saison nochmal besonders unter Beweis gestellt, dass er ein essentieller Akteur in den Reihen des deutschen Rekordmeisters ist – gegen Freiburg knackte er nun als achter Spieler die Marke von 350 Bundesligaspielen für die Münchner. Die Liste führt Torwart-Legende Sepp Maier mit 473 Spielen an.
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