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Bundesliga-Pause bis mindestens Mai verlängert

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Fotocredit: Getty Images

VonEurosport
31/03/2020 Am 13:40 | Update 31/03/2020 Am 13:41

Die Zwangspause in der Bundesliga und der 2. Liga verlängert sich wie erwartet bis mindestens 30. April. Einen entsprechenden Vorschlag des DFL-Präsidiums beschlossen am Dienstag die Bosse der 36 Profiklubs bei der ersten virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) einstimmig. Der nun ausgeweiteten Unterbrechung fallen die Spieltage Nummer 28 bis 31 zum Opfer.

Der Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga ist wegen der Corona-Pandemie seit dem 12. März und damit erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ausgesetzt.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert erklärte, dass man anstrebe, "die Saison am 30. Juni zu beenden". Daher wolle man so beginnen, "dass das auch möglich ist". Seifert betonte zudem, dass man auch "über Änderungen im Transferfenster" zu sprechen habe.

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Sollte die Saison abgebrochen werden oder TV-Einnahmen weiter ausbleiben, könnten einige Vereine bereits im Mai oder Juni vor dem Aus stehen, warnte der DFL-Chef:

Ich möchte nicht detailliert über den Zustand einiger Klubs sprechen, aber einige könnten in eine existenzbedrohende Situation geraten, sollte die Saison nicht zu Ende gespielt werden.

20-Millionen-Spende noch nicht verteilt

Diesbezüglich gab Seifert auch bekannt, dass über die Verteilung der 20-Millionen-Euro-Spende durch Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen nicht diskutiert wurde. Das dafür zuständige DFL-Präsidium werde "in einer der nächsten Sitzungen" darüber beraten.

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hatte in der "FAZ" die Idee geäußert, wonach der TV-Partner "Sky" seine April-Zahlung leistet, "auch ohne konkret zu wissen, wann wieder gespielt wird. Im Gegenzug könnte sich die DFL bereit erklären, einen Discount bei den Zahlungen in der kommenden Saison zu geben."

Dazu sagte Seifert: "Wir sind mit unseren Medienpartnern im Gespräch darüber, wie wir mit dem weiteren Verlauf der Saison und dem Saisonstart umgehen." Man werde das "partnerschaftlich" angehen.

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Keine Überprüfung der Liquidität

Wegen der Folgen der Corona-Pandemie verzichtet die DFL im Lizenzierungsverfahren für die kommende Spielzeit bei den Vereinen zudem auf die Überprüfung der Liquidität. "Allerdings wird die Überprüfung während der nächsten Spielzeit von Ende Oktober auf Mitte September vorgezogen", sagte Seifert.

Die DFL will in Not geratenen Profiklubs damit "die Möglichkeit und die Zeit geben, die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen", sagte der 50-Jährige.

Sollte ein Verein in Nöte kommen und gar Insolvenz anmelden müssen, wird zudem vom sonst üblichen Abzug von neun Punkten abgesehen. "In der kommenden Saison würde er nur drei statt wie bisher neun Punkte betragen", sagte Seifert.

(SID)

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