Eurosport
BVB: Eintracht Frankfurt neben Rode auch an Philipp interessiert
Von
Publiziert 22/07/2019 um 22:30 GMT+2 Uhr
Eintracht Frankfurt soll neben Sebastian Rode auch Maximilian Philipp von Borussia Dortmund an den Main locken wollen. Laut "Bild" ist der Stürmer als Nachfolger des abgewanderten Sébastian Haller im Gespräch. Beim BVB hat Philipp keine Zukunft mehr. Doch hat Frankfurt wirklich eine Chance auf den Angreifer? Der Transfer-Check.
Eurosport
Fotocredit: Eurosport
An Geld mangelt es Eintracht Frankfurt im Sommer 2019 nicht. Nach den Abgängen von Luka Jovic zu Real Madrid (für rund 60 Millionen Euro) und Sébastian Haller zu West Ham United (für rund 50 Millionen Euro) ist die hessische Kasse prall gefüllt. Dafür klafft im Sturm nun eine Lücke.
Mit Maximilian Philipp bringt die "Bild" einen interessanten Kandidaten ins Spiel. Der Angreifer hat bei Borussia Dortmund keine Perspektive mehr. Bei der Sommertour durch die USA ließ ihn Trainer Lucien Favre auf der Bank schmoren.
Dem Gerücht zufolge hat die Eintracht sich bereits nach dem 25-Jährigen erkundigt, aber noch kein offizielles Angebot abgegeben. Als Ablöse fordert Dortmund wohl rund 18 Millionen Euro.
Philipp: Auch Wolfsburg hatte Interesse
Auch Wolfsburg hatte Interesse an Philipp, mit dem Verbleib von Josip Brekalo hat sich die Personalie für den VfL aber schnell wieder erledigt. Sportdirektor Jörg Schmadtke schätzte eine Philipp-Verpflichtung bei "Sky" als "fast unmöglich" ein.
Also: Bahn frei für Frankfurt? Möglich wäre auch ein gemeinsames Paket mit Sebastian Rode. Das Interesse der Eintracht am Mittelfeldspieler, der vergangene Rückrunde bereits an die SGE ausgeliehen war, ist bekannt. Der BVB will Rode loswerden. Auch hier laufen die Gespräche zwischen beiden Vereinen.
Eurosport-Check: Die Eintracht braucht dringend einen Stürmer. Philipp würde ins Konzept von Trainer Adi Hütter passen: Schnell, wendig und variabel in der Offensive einsetzbar. Allerdings konnte er seine starken Leistungen aus seiner Zeit in Freiburg zuletzt in Dortmund nicht bestätigen. Für Frankfurt wäre der Transfer ein Risiko, da nicht klar ist, ob Philipp wieder zu alter Stärke finden kann. Zudem kommt mit 18 Millionen Euro eine saftige Ablöse. Ein Paket mit Rode könnte dagegen ein Thema sein.
Transfer-Wahrscheinlichkeit: 30 Prozent
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung