BVB | Emre Can wechselt von Juventus Turin zu Borussia Dortmund
Nationalspieler Emre Can wechselt zu Borussia Dortmund. Der 26-Jährige wird vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin zunächst bis Saisonende ausgeliehen. "Sofern vereinbarte Parameter erfüllt sind, geht die Leihe anschließend in einen festen Transfer über", teilte der BVB mit. Mehreren Medien hatten für diesen Fall zuvor einem Vertrag bis 2024 ins Spiel gebracht.
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"In Emre Can bekommen wir einen deutschen Nationalspieler, der systemübergreifend auf mehreren Positionen sowohl in der Abwehr als auch im zentralen Mittelfeld einsetzbar ist. Einen Spieler, der neben seiner Technik auch seine Physis einbringt und über einen ausgeprägten Siegeswillen verfügt", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Die Leihe werde im Sommer in einen festen Transfer übergehen, "sofern vereinbarte Parameter erfüllt sind." Welche genau, ließen die Westfalen offen.
Can erhofft sich durch den Wechsel deutlich mehr Einsatzzeit und dadurch eine bessere Ausgangsposition im Kampf um ein EM-Ticket. Dafür verzichtet der 26-Jährige auch auf Geld. Laut Bild soll der Mittelfeldspieler künftig 8,5 Millionen Euro pro Saison verdienen, in Turin waren es angeblich rund 14 Millionen. Doch für Can, der auch in einer Vierer- oder Dreierkette agieren kann, ist die sportliche Perspektive wichtiger.
Bei Juve spielte der ehemalige Münchner und Leverkusener zuletzt keine Rolle mehr. Für die Champions League wurde er in dieser Saison überhaupt nicht gemeldet. Can sah offenbar seine EM-Teilnahme in Gefahr.
Can zeigte sich in einer ersten Reaktion rundum zufrieden. Der BVB zitierte ihn in einer Pressemitteilung:
Der BVB rüstet mit dem Transfer im Titelrennen noch einmal kräftig auf. Der Wechsel wird auch durch den Verkauf von Paco Alcacer an den FC Villarreal finanziert. Für das Spiel gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker) spielt Can aber wohl noch keine Rolle in den Überlegungen von Trainer Lucien Favre.
Dafür hofft "Wunderstürmer" Haaland nach seinen fünf Jokertoren in den ersten beiden Begegnungen auf seinen ersten Startelfeinsatz. "Erling ist in einer hervorragenden Verfassung", sagte Sportdirektor Michael Zorc, der angesichts der Last-Minute-Transfers in den vergangenen Tagen ein beachtliches Programm hinter sich gebracht hat.
Favre blieb beim Thema Haaland allerdings gewohnt zurückhaltend und ließ sich nicht in die Karten schauen. "Es ist möglich, wir werden sehen", sagte der Schweizer über einen möglichen Einsatz von Haaland von Beginn an.
Haaland hofft natürlich darauf, in der Startformation zu stehen, auch wenn er die Rolle des Jokers aufgrund seines Trainingsrückstands zuletzt akzeptierte: "Wir verfolgen einen Plan, und das war die ganze Zeit über der Plan. Wenn ich auf der Bank sitze, bin ich nur noch motivierter zu liefern", sagte der Norweger und untermauerte dies zuletzt eindrucksvoll.
Bis auf Thomas Delaney stehen Favre gegen Union alle Spieler zur Verfügung. Die 1:3-Niederlage im Hinspiel ist dem BVB-Coach aber noch in "schlechter Erinnerung". Diese soll sich nicht wiederholen, der BVB will Revanche.
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