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David Alaba: Gespräche mit FC Bayern liegen auf Eis
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Publiziert 21/07/2020 um 09:56 GMT+2 Uhr
Die Zukunft von David Alaba beim FC Bayern München ist immer noch ungewiss, denn der 28-Jährige zögert weiterhin mit einer Vertragsverlängerung beim deutschen Rekordmeister. Zuletzt kam das Management von Alaba mit den Bayern-Verantwortlichen zusammen, um Vertragsdetails zu klären. Knackpunkt der stockenden Verhandlungen sei weiterhin die Gehaltsforderung des Österreichers.
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Der Vertrag von Alaba beim FC Bayern läuft im Sommer 2021 aus, doch der Innenverteidiger hat nach "Sport1"-Informationen offenbar keine Eile, sich zu entscheiden. Für den Österreicher sei demnach auch ein ablösefreier Wechsel 2021 vorstellbar - das wäre allerdings für die Münchner das Worst-Case-Szenario.
Bei einem Treffen bezüglich der Vertragsverhandlungen vor wenigen Wochen zwischen Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, Sportvorstand Hasan Salihamidzic sowie George Alaba, Vater des Abwehrspielers, und Spieler-Agent Pini Zahavi soll nach "Sport1"-Informationen Alabas-Berater den Bayern-Bossen vor Augen geführt haben, welche Transfererlöse Abwehrspieler wie Harry Maguire (87 Millionen Euro) oder Virgil van Dijk (85 Millionen Euro) generieren können.
Außerdem sei Alaba seiner Meinung nach aktuell neben Sergio Ramos der beste Innenverteidiger der Welt und wolle dementsprechend auch entlohnt werden. Der Knackpunkt bezüglich seines neuen Vertrags sei demnach weiterhin das Gehalt.
Einem Bericht der "Bild" zufolge fordere Alaba als Gehalt über 20 Millionen Euro brutto im Jahr. Mit dieser Summe würde er zu den Top-Verdienern beim deutschen Rekordmeister aufsteigen. Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller bekommen demnach Summen in dieser Größenordnung.
Alaba: Karriereende beim FC Bayern möglich
Die Gespräche sollen nach der Champions League wieder aufgenommen werden, denn Alaba will sich zunächst auf die Spiele in der Königsklasse konzentrieren. "Die Gespräche laufen. Ich bin aber nicht so involviert, weil ich mich voll und ganz auf die Champions League konzentrieren möchte, da lege ich meinen kompletten Fokus drauf."
Obwohl die Bayern-Bosse offenbar auf die Forderungen der Alaba-Seite noch nicht eingehen, sollen die beiden Seiten aber nicht weit auseinander liegen. Auch für Unruhe soll die unklare Zukunft von Alaba nicht sorgen.
Nach "Sport1"-Angaben könne sich der Österreicher durchaus ein Karriereende in München vorstellen. Dem Bericht zufolge sei es sogar "sein großer Traum", allerdings nur unter der Voraussetzung einer entsprechenden Gehaltserhöhung.
Zuletzt wurden der FC Barcelona und Real Madrid als mögliche interessierte Klubs angesehen, doch diese beiden Vereinen scheinen keine Option mehr für Alaba zu sein, da sie sich die Ablösesumme des Österreichers offenbar nicht leisten können. Nur die beiden Premier-League-Klubs FC Chelsea und Manchester City würden noch über die finanziellen Möglichkeiten verfügen.
Eurosport-Einschätzung: Mit der Wertschätzung ist das so eine Sache im Profi-Fußball, sie definiert sich nicht über lobende Worte beim Champions-League-Bankett, sondern über die Verdienstabrechnung. Und da möchte Alaba zu den Top-Leuten beim FC Bayern aufsteigen. Das ist ein großer Anspruch. Gleichzeitig passt er zur führenden Rolle, die er als Abwehrchef mittlerweile einnimmt. Bayern wird finanziell an seine Grenzen gehen müssen, um Alaba zu halten. Dass Spieler und Verein sehr gut zusammenpassen, steht außer Frage.
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